Walgreen Aktie
Analyse vom
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-12-13
Eli Lilly hat in den ersten 9 Monaten von Kostensenkungen profitiert und den Gewinn um 14% gesteigert. Im Vorjahr drückten jedoch Restrukturierungen auf das Ergebnis. Der Umsatz wuchs um 6%. Da sich die Auswirkungen der US-Gesundheitsreform in Grenzen halten, hat der Konzern seine Jahresprognose erhöht: Erwartet werden jetzt ein Gewinn von 4,55 bis 4,65 $ pro Aktie sowie ein Umsatzwachstum von rund 5%. Die Belastungen durch die Reform schätzt Eli Lilly auf 225 bis 375 Mio $. Wichtige Medikamente wie der Hauptumsatzträger Zyprexa verlieren bald ihren Patentschutz. Der Konzern setzt aber nicht auf größere Zukäufe, sondern auf seine eigene Forschung, um drohende Umsatzeinbrüche zu kompensieren. Derzeit befinden sich mehr als 60 Substanzen in der klinischen Entwicklung. Anfang November erhielt das Antidepressivum Cymbalta eine erweiterte Zulassung und darf jetzt auch bei Osteoporose eingesetzt werden. Dies sollte dem zweitwichtigsten Medikament neuen Schub verleihen. Allerdings ist Cymbalta in den USA nur noch bis Mitte 2013 patentgeschützt. Zuletzt gab es aber auch Rückschläge. Die US-Gesundheitsbehörde verlangt weitere Informationen vor der Zulassung eines neuen Diabetes-Mittels. V erzögerungen kann sich Eli Lilly aber nicht leisten. Dem Medikament wird ein Jahresumsatz von über 1 Mrd $ zugetraut. Zudem hat Alimeta bei der Behandlung von Kopf- und Nackenkrebs nicht die gewünschten Ergebnisse gezeigt. Eli Lilly sieht daher von einem Antrag auf erweiterte Zulassung ab.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
