U.S. Steel Aktie
Analyse vom 2011-03-14
Salzgitter hat die Eckdaten für das Geschäftsjahr 2010 vorgelegt. Demnach hat der Konzern spürbar vom Konjunkturaufschwung profitiert. So erreichte die Auslastung fast aller Produktbereiche im Jahresverlauf wieder ein hohes Niveau und die Umsätze vieler Erzeugnisse erholten sich nach und nach. Das 1,7 Mrd € umfassende Investitionsprogramm der Stahlsparte wurde konsequent fortgesetzt, sodass sämtliche Großprojekte abgeschlossen werden konnten. Die implementierten Programme zur Kostenoptimierung und Performance-Steigerung zeigten erfreuliche Wirkung. Bei einem Anstieg des Umsatzes um 6% auf 8,3 Mrd € schloss der Konzern das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 30 Mio € ab und schwenkte somit wieder auf Erfolgskurs. Die günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen wirkten sich auf die Aktivitäten des Unternehmensbereiches Handel ausgesprochen positiv aus. Dabei konnte die kräftige Belebung des lagerhaltenden Handels das rückläufige internationale Tradinggeschäft nahezu vollständig kompensieren. Der Unternehmensbereich Röhren musste eine drastische, rohstoffbedingte Verteuerung des Vormaterials verkraften, was bei den bereits im V orjahr zu Festpreisen gebuchten Aufträgen erheblichen Margendruck erzeugte.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-09-13
Nach sechs verlustreichen Quartalen in Folge ist Salzgitter im 2. Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dabei profitierte der Konzern von der sich stark erholenden Konjunktur. Insbesondere der Aufschwung der Autokonzerne, an die Salzgitter einen Großteil seines Stahls liefert, half dem Konzern. Der Umsatz stieg um 9% auf 2,1 Mrd €. Vor Steuern verdienten die Niedersachsen 12 Mio €, unterm Strich stand ein Gewinn von 9,8 Mio €. Auch mit Blick auf die ersten sechs Monate sieht es bei Salzgitter dank des guten zweiten Quartals wieder besser aus. Das Ergebnis pro Aktie fällt zwar mit minus 11 Cent noch negativ aus. Doch weist es bereits eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum V orjahreszeitraum auf. Hier stand noch ein V erlust von 3,07 € je Aktie zu Buche. Die Produktionskapazitäten des Unternehmensbereiches Stahl waren in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Ganzen zufriedenstellend ausgelastet. Nach Produktbereichen ergab sich ein differenziertes Bild: während die Flachstahlerzeugung gut und die Grobblechproduktion auskömmlich beschäftigt waren, fiel die Trägerproduktion wegen der labilen Situation des Bausektors erneut schwach aus. Der Ausblick auf das Gesamtjahr fällt jetzt etwas optimistischer aus: Der Konzern hält ein leicht positives Vorsteuerergebnis für erreichbar.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
