UPM-Kymmene Aktie
Analyse vom 2011-02-14
Stanley Black & Decker konnte seine Umsätze und Gewinne im 4. Quartal durch die Fusion mit Black & Decker und durch die Erholung bei der Nachfrage nach Heimwerker- und Sicherheitsprodukten deutlich steigern. Die Umsätze verdoppelten sich nahezu und der Überschuss stieg von 74 auf 139 Mio $. Die größten Umsatzzuwächse erzielte der Konzern in Lateinamerika, wo auch in Zukunft mit dem stärksten Wachstum gerechnet wird. Das Potenzial in den Schwellenländern ist groß; sie tragen erst 11% zum Gesamtumsatz bei. Vergleichbare Industriewerte generieren bereits 20%. Kleinere Akquisitionen sollen die internationale Expansion zusätzlich beschleunigen. Für das laufende Geschäftsjahr wurde die Gewinnprognose angehoben. Das Management rechnet mit einem Gewinn pro Aktie von 4,75 bis 5 $. Die Bandbreite erklärt sich auch aus der hohen Unsicherheit über die Entwicklung der Rohstoffpreise. Die Preisanstiege bei Kupfer und Stahl drohen die Kosteneinsparungen aus der Übernahme zu kompensieren, was den leichten Rückgang bei der Bruttomarge erklärt. Aufgrund des guten Ausblicks, des soliden Cashflows und der schnellen Fortschritte bei der Integration von Black & Decker wird über eine vorzeitige Erhöhung der Dividende nachgedacht. Infolge der Kursgewinne rutschte die Dividendenrendite auf 1,8% ab. Historisch gesehen, konnten Anleger eine Rendite von 2,5% erwarten. Das Management unterstreicht damit seine aktionärsfreundliche Ausrichtung und setzt die Kontinuität bei der Dividendenpolitik fort.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-08-16
Wie in unserer letzten Analyse bereits angedeutet, wurde Black & Decker (B & D) im März von Stanley Works für 4,5 Mrd $ übernommen. Der neu formierte Konzern heißt Stanley Black & Decker (SBD). Wir behandeln SBD wie eine Neuaufnahme und haben im Datenblatt Stanleys historische Daten eingefügt. Akquisitionsbedingte Belastungen führten im 2. Quartal zu einem Gewinnrückgang von 34%. Das Wirtschaftsumfeld von SBD hat sich aber verbessert und resultierte in einem Umsatzanstieg von 13% auf Pro-Forma-Basis. Der Konzern geht von einer Trendfortsetzung aus und hat die Gewinn pro Aktie-Prognose (vor Einmaleffekten) gleich um 25 Ct auf 3,35 bis 3,55 $ angehoben. Bemerkenswert ist, dass Stanley die Quartalsdividende im 43. Jahr in Folge angehoben hat – einmalig unter den Industriewerten der New York Stock Exchange. Es ist ein Indiz für die gute Wettbewerbsposition von Stanley, die durch die Fusion mit B & D aus unserer Sicht weiter gestärkt wurde und dem Konzern die Möglichkeit bietet, sich der ausländischen Low-Cost Konkurrenz und der Verhandlungsmacht großer Einzelhandelsketten wie Home Depot zu erwehren. Das war auch in der jüngsten Vergangenheit Teil der Unternehmensstrategie. Home Depots Anteil am Gesamtumsatz wurde von 22 (2002) auf aktuell 12% reduziert. Neben weiteren Akquisitionen bietet vor allem die Sicherheitssparte Raum für organisches Wachstum.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
