Unaxis Holding Aktie
Analyse vom 2011-02-14
John Deere hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. Oktober) von einer starken Nachfrage nach Landmaschinen vor allem in den USA und Kanada profitiert. Der Konzern verdiente 1,86 Mrd $. Das ist mehr als doppelt soviel wie im Jahr zuvor, als unter dem Strich 874 Mio $ blieben. Die Erlöse wuchsen 2010 dank eines höheren Absatzes, Preiserhöhungen und günstiger Umrechnungskurse um 12,5% auf rund 26,0 Mrd $. Die Rahmenbedingungen in der US-Landwirtschaft entwickelten sich weiter positiv, während sich die europäischen Agrarmärkte weiter schwach zeigten. Im 4. Quartal konnte Deere beim Umsatz im Ausrüstungsgeschäft deutlich zulegen und erreichte 6,56 Mrd $. Die gesamten weltweiten Verkaufserlöse lagen sogar bei rund 7,2 Mrd $ und legten damit um 35% zu. Die Aktionäre werden am Erfolg mit einer Erhöhung der vierteljährlichen Dividendenausschüttung um 17% auf 35 Cent je Aktie beteiligt. Für 2011 erwartet das Unternehmen mit Blick auf die Einführung neuer Modelle ein Rekordjahr. Die Umsätze mit Maschinen sollen im Gesamtjahr voraussichtlich um 10 bis 12% wachsen, der Gewinn soll sich auf etwa 2,3 Mrd $ belaufen. Das Unternehmen will zudem sein Windenergiegeschäft verkaufen, was sich aber nicht auf den Gewinn auswirken soll.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-08-16
Deere hat nach einem drastischen Nachfrageeinbruch im letzten Geschäftsjahr die Trendwende geschafft und erzielte im 2. Quartal 2010 einen Umsatzanstieg von rund 6% auf 7,13 Mrd $. Der Gewinn legte um 16% auf 547 Mio $ zu. Ermutigt von einem besseren Geschäft auch bei bau- und forstwirtschaftlichen Geräten in den USA und Kanada erhöhte der Konzern seine Gewinnprognose auf 1,8 Mrd $. Bisher rechnete das Management mit einem Überschuss von 1,3 Mrd $. Das Unternehmen geht davon aus, den Umsatz beim Verkauf von Bau- und Forstmaschinen dieses Jahr um 30% steigern zu können, nachdem die Zahlen 2009 auf ein historisches Tief gesunken waren. Der zunehmende Wohlstand in den Schwellenländern, die wachsende Weltbevölkerung und die immer geringere Nutzfläche verlangen eine intensivere Nutzung der verfügbaren Flächen. Der Einsatz modernster Technik ist somit unumgänglich. Da das Unternehmen in verschiedenen Bereichen Marktführer bei landwirtschaftlichen Maschinen ist, sollte sich die Nachfrage langfristig weiter stabilisieren. Im Wachstumsmarkt Russland hat John Deere vor kurzem ein neues Werk samt Ersatzteilzentrum fertiggestellt und eingeweiht. Das Unternehmen unterstützt die Pläne der russischen Regierung, die Produktion von Getreide und erneuerbaren Energien massiv auszuweiten, um der Land- und Forstwirtschaft dadurch zu größerer wirtschaftlicher Bedeutung zu verhelfen. Mit dem jetzt zu erwartenden Gewinn liegt das KGV bei etwa 13. Somit ist die Aktie nicht mehr ganz preiswert.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
