Schlumberger Aktie

Analyse vom

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2011-04-05

Schlumberger hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert und unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Dabei profitierte der Konzern nicht nur vom hohen Ölpreis, sondern auch von der Smith-Übernahme. Die Synergien vergrößern sich von Quartal zu Quartal. Der Spezialist für Horizontalbohrungen, erst seit Juli 2010 konsolidiert, trug bereits 957 Mio $ zum Umsatz und 132 Mio $ zum operativen Ergebnis bei. Besonders gut liefen die Geschäfte in Nordamerika. Dagegen sanken die Erlöse in Europa und entwickelten sich auch in anderen Regionen schwach. Das Moratorium bei Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko hat sich aber nur geringfügig ausgewirkt. Die Nettoschulden stiegen akquisitionsbedingt von 126 Mio $ auf 2,64 Mrd $. Aufgrund der starken Cashflowentwicklung werden sie aber stetig abgebaut – allein im 4. Quartal um 872 Mio $. Der Wachstumstrend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Denn Nutznießer des hohen Ölpreises sind vor allem Dienstleister wie Schlumberger. Deren Kundschaft, die großen Ölkonzerne, müssen immer mehr investieren, um ihre bestehenden Ölquellen weiter auszubeuten und neue Vorkommen aufzuspüren. Allein im laufenden Jahr wird die Branche Expertenschätzungen zufolge 500 Mrd $ investieren. Schlumberger darf also auf viele neue Aufträge hoffen, zumal der Konzern neue Techniken entwickelt hat, mit denen noch effektiver nach Öl und Schiefergas gebohrt werden kann.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-10-04
2 Analyse vom 2010-04-06
3 Analyse vom 2009-10-05
4 Analyse vom 2009-04-06
5 Analyse vom 2008-04-07
6 Analyse vom 2007-10-02
7 Analyse vom 2007-04-03
8 Analyse vom 2006-10-02
9 Analyse vom 2006-04-04