Sappi Aktie

Analyse vom 2011-02-14

Augusta konnte die positive Entwicklung des 1. Halbjahrs auch im 3. Quartal fortschreiben. Beide Geschäftsbereiche, Vision und Sensors, profitierten überproportional von der Erholung der Zielmärkte. Im Periodenvergleich erhöhte sich der Umsatz im 3. Quartal um 55% und lag damit sogar über den beiden ersten Quartalen. Die Auftragseingänge stiegen sogar um 72% und deuten auf eine weitere positive Entwicklung hin. Die deutlich verbesserte Profitabilität in der Sparte Sensors wirkte sich auch auf den Gesamtkonzern günstig aus. Die operative Marge wurde um satte 6 Prozentpunkte auf 14,2% gesteigert. Das Wachstum über Akquisitionen steht für das Segment Vision im Fokus. Dieses wurde durch 2 Übernahmen ausgebaut. Zum einen beteiligte man sich zu 55,5% an der P+S Technik, einem Anbieter von digitalen Filmkameras. Und zum anderen wurde durch die Übernahme der VDS Vosskühler für 11 Mio € der Bereich Digital- und Infrarotkameras für Spezialanwendungen gestärkt. Zusammengenommen erzielten beide Unternehmen 2010 einen Umsatz von rund 8 Mio €. Eine Eigenkapitalquote von 62,5% und liquide Mittel in Höhe von 31 Mio € bieten den nötigen Spielraum für Akquisitionen. Die Aktie von Augusta konnte ihre V ergleichsindizes im letzten Jahr deutlich hinter sich lassen. Die Aussichten für die Abnehmerbranchen wie der industriellen Bildverarbeitung oder der Robotik- und Automationstechnik sind viel versprechend.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-08-16

Augustas Geschäftsumfeld hat sich deutlich verbessert und die Erholung in den Zielmärkten ist früher als vom Management erwartet eingetreten. In Zahlen ausgedrückt: Der Umsatz ist im 1. Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode um 29,4% gewachsen. Vor allem das Kamerageschäft im Segment Vision, das nach dem Verkauf der Logistikautomatisierung neu geschaffen wurde, hat zum dynamischen Wachstum beigetragen. Aber auch das Segment Sensors konnte dank neuer Wachstumsimpulse aus der Medizintechnik und der verbesserten Lage im Anlagen- und Maschinenbau ein Umsatzplus von 14,9% verzeichnen. Der operative Gewinn wurde um 57,6% gesteigert. Mit einer operativen Marge von 13,7% hat der Konzern wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Die Auftragseingänge stiegen sogar um rund 77% und sind der Anlass dafür, dass das Management seine Umsatzprognose auf eine Bandbreite von 112 bis 120 Mio € angehoben hat, was nach unserer Einschätzung zu einem Gewinn von rund 10 Mio € führen sollte. Augusta ist im Vergleich zu früheren Abschwüngen in der Krise profitabel geblieben. Das unterstreicht die erfolgreiche Positionierung in den ausgewählten Nischenmärkten, deren Kundschaft zu einem immer größeren Teil aus weniger zyklischen Geschäftsfeldern, wie der Medizintechnik, kommt. Die liquiden Mittel in Höhe von 31 Mio € bieten Spielraum für Akquisitionen und die zunehmende Internationalisierung des Geschäfts sollte sich umsatzfördernd auswirken.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-02-15
2 Analyse vom 2009-08-17
3 Analyse vom 2009-02-16
4 Analyse vom 2008-08-11
5 Analyse vom 2008-02-11
6 Analyse vom 2007-08-14
7 Analyse vom 2007-02-13
8 Analyse vom 2006-08-14
9 Analyse vom 2006-02-14