Oracle Aktie

Analyse vom 2011-01-17

Die Krise hat bei IBS nur eine kleine Wachstumsdelle hinterlassen. Die Sofware-Profis befinden sich bereits wieder auf Wachstumskurs. Der Umsatz belief sich im 3. Quartal auf 5,08 Mio € und stieg damit um 24%. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei rund 500.000 € und konnte fast verzehnfacht werden. Die EBITMarge beläuft sich auf 10%. Die zögerliche Projektabwicklung durch konjunkturbedingte personelle Kapazitätsengpässe und Investitionsrückhaltung sind in den Zielbranchen der IBS offensichtlich überwunden. Das Unternehmen spürt eine deutliche Belebung der Nachfrage, insbesondere auch in Wachstumsregionen wie China. Wir sind positiv gestimmt und sehen in den kommenden Jahren ein Wachstum im oberen einstelligen Bereich. Damit dürfte dann spätestens ab 2012 wieder das Vorkrisenniveau erreicht werden. Insbesondere in Asien bietet sich IBS enormes Wachstumspotenzial. Gerade das Thema Qualität und Produktivität hat für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Asiaten eine ganz große Bedeutung. Daher halten wir im asiatischen Raum auch dreistellige Wachstumsraten für realistisch. Dies bestätigt auch der Auftragsbestand aus Projekten und Wartungsverträgen der nächsten 12 Monate, der sich zum 30.09.2010 auf 13,24 Mio € belief und damit einen neuen Höchststand seit dem Geschäftsjahr 2003 erreichte. Neben der Fortführung bestehender Projekte konnte IBS Neukunden aus den unterschiedlichsten Branchen gewinnen.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-07-19

Der Umsatz der IBS Gruppe belief sich im 1. Quartal 2010 auf 4,23 Mio € und entsprach damit in etwa dem Vorjahresniveau. Rund 62% des Umsatzes erzielte IBS durch das margenstarke Lizenz- und Wartungsgeschäft, 36% wurde mit Beratungsdienstleistungen erreicht und 2% mit dem Handel von Hardwareprodukten. Der Umsatz in Deutschland erhöhte sich um rund 9%. Der Umsatz in den restlichen EU-Staaten konnte sich mit 611.000 € mehr als verdoppeln. Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der Einzelgesellschaften IBS AG und IBS SINIC GmbH wider. Beide Gesellschaften konnten sowohl ihren Umsatz als auch ihr Ergebnis deutlich steigern. Die IBS Gruppe steigerte das EBIT um 95% auf 236.000 €. Die EBIT-Marge entsprach damit rund 6%. Der Gewinn belief sich auf 191.000 € und lag damit 48% über dem Vorjahresquartal. Sehr erfreulich entwickelte sich der Auftragsbestand aus Projekt- und Wartungsaufträgen. Dieser konnte um 4% auf 11,19 Mio € erhöht werden. Gemäß der Unternehmensstrategie konzentriert sich das Unternehmen, wie bereits in den vergangenen Jahren, auf organisches Wachstum. Dies führte zu einer ausgezeichneten Liquidität und einer stetig steigenden Eigenkapitalquote. Die überschüssige Liquidität wird zum einen gezielt in den weiteren Ausbau der Technologieführerschaft und die Einstellung hoch qualifizierter Mitarbeiter investiert.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-01-18
2 Analyse vom 2009-07-20
3 Analyse vom 2009-01-19
4 Analyse vom 2008-07-14
5 Analyse vom 2008-01-15
6 Analyse vom 2007-07-17
7 Analyse vom 2007-01-16
8 Analyse vom 2006-07-18
9 Analyse vom 2006-01-16