Norddeutsche Affinerie Aktie

Analyse vom 2011-03-14

Gute Geschäfte mit Auto- und Maschinenbauern haben voestalpine im 3. Quartal mehr Gewinn als erwartet beschert. Unter dem Strich verdiente der Konzern 150,6 Mio €, nach 71,4 Mio € im V orjahresquartal. Der Aufschwung brachte voestalpine nach dem herben Einbruch im Jahr 2009 eine nahezu volle Auslastung der Werke. Im Zeitraum Oktober bis Dezember stiegen die Erlöse um 30% auf 2,74 Mrd €. Im Kerngeschäft Stahl machte voestalpine rund 30% mehr Umsatz, vor allem mit den großen deutschen Autobauern. Das größte Wachstum wies wie erwartet die Sparte Edelstahl mit knapp +40% aus. Mit steigenden Investitionen belebte sich das Geschäft für Werkzeugstahl. Mit einem Betriebsgewinn (EBIT) von 244 Mio € lag das Unternehmen über den Markterwartungen. Die EBIT-Marge stieg von 2,8 auf 8,3%. voestalpine hat auf Basis des bisherigen Geschäftsverlaufes die Erwartungen nach oben geschraubt. Ein EBIT von rund 850 Mio € soll im Ende März endenden Geschäftsjahr erzielt werden, nach 352 Mio € im vergangenen Geschäftsjahr. Zuletzt hatte die Prognose auf über 800 Mio € gelautet. Eine stabile V ollauslastung der Werke zeichnet sich bis zur Jahresmitte ab. Innerhalb der EU profitiert der Konzern derzeit insbesondere von seinen guten Aufträgen aus der deutschen Automobilindustrie, aber auch generell von seiner Ausrichtung auf den anspruchsvollen Maschinenbau.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-09-13

Die konjunkturelle Erholung führte im 1. Quartal zu einer Umsatzsteigerung und einer sprunghaften Verbesserung im Ergebnis. Aufgrund massiver Mengenerhöhungen in allen Divisionen konnte voestalpine den Umsatz um 22% steigern. Durch ein weiter verbessertes Preisniveau sowie die in Umsetzung befindlichen Effizienzsteigerungsprogramme stieg das operative Ergebnis (EBIT) auf 203,3 Mio €. Durch den absolut betrachtet stärksten Zuwachs um 100,6 auf 134,6 Mio € konnte die Division Stahl das EBITDA nahezu vervierfachen. Relativ gesehen am stärksten zugelegt haben die Divisionen Edelstahl von 4,7 auf 77,1 Mio € und Profilform von 7,1 auf 39,1 Mio €. Aber auch die Division Automotive konnte ihr EBITDA mehr als verdoppeln. Trotz eines deutlichen Preisverfalls bei den Schienen steigerte die Division Bahnsysteme, getragen durch die sehr gute Entwicklung in den Segmenten Draht und Nahtlosrohr, ihr EBITDA nochmals um 4,1%. Geben die globalen Rahmenbedingungen nach wie vor Anlass zu Zweifeln an der Nachhaltigkeit des Aufschwungs, zeichnet sich das industrielle Umfeld in den großen Wirtschaftsregionen bereits seit Beginn des Jahres 2010 überwiegend durch unerwartete Dynamik aus. Für voestalpine bedeutet dies, dass sich Nachfrage- und Auslastungssituation in allen 5 Divisionen zunehmend wieder jenem Bild anzunähern beginnen, wie es vor dem Konjunktureinbruch im Herbst 2008 gegeben war.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-03-15
2 Analyse vom 2009-09-14
3 Analyse vom 2009-03-16
4 Analyse vom 2008-09-08
5 Analyse vom 2008-03-10
6 Analyse vom 2007-09-11
7 Analyse vom 2007-03-13
8 Analyse vom 2006-09-12
9 Analyse vom 2006-03-14