Marks & Spencer Aktie
Analyse vom
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-12-13
M&S blickt trotz Umsatz- und Gewinnsteigerungen in seinen ersten sechs Geschäftsmonaten mit Vorsicht auf das Gesamtjahr. Wir sind zwar in guter Verfassung und auch gut ins 2. Halbjahr gestartet, sagte der neue Vorstandschef Marc Bolland. Das Marktumfeld dürfte aber in den kommenden Monaten noch herausfordernder werden. Als Gründe nannte er neben der Erhöhung der Mehrwertsteuer und den Kürzungen in den öffentlichen Haushalten die steigenden Rohstoffkosten. Gleichzeitig gab der seit Mai amtierende Vorstandschef Ziele für die kommenden Jahre vor. Bis zum Geschäftsjahr 2014 soll der Umsatz auf 11,5 bis 12,5 Mrd £ steigen. Bis zu einer Mrd £ soll aus dem Ausland kommen. Der Fokus liegt aber weiterhin klar auf dem Heimatmarkt, der bis zu 1,5 Mrd £ mehr Umsatz machen soll. Zwei Drittel der geplanten Investitionen von 850 bis 900 Mio £ pro Jahr werden in den Ausbau des Inlandsgeschäfts fließen. Der Konzern plant, die Zahl der fremden Lebensmittelmarken von derzeit 400 auf 100 zu senken. Gleichzeitig sollen 100 neue internationale Marken ins Programm aufgenommen werden, die es nur bei M&S zu kaufen geben wird. Viel Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen im Geschäft mit Einrichtungsgegenständen sowie im Online-Handel. Im 1. Halbjahr wuchs der Umsatz um 5,4%. Am stärksten zulegen konnte der Konzern dabei im Vereinigten Königreich. Der bereinigte Gewinn vor Steuern legte um 17% auf 348,6 Mio £ zu.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
