Leifheit Aktie
Analyse vom 2011-01-17
Ein Rückruf von Baby-Spielzeug hat die Geschäfte von Mattel belastet. Nur die guten V erkäufe der Plastikschönheit „Barbie“ sorgten im 3. Quartal dafür, dass der Umsatz noch um 2% auf 1,8 Mrd $ stieg. Der Gewinn legte um 13% auf 283 Mio $ zu. Die Mattel-Tochter Fisher Price hatte im September insgesamt 11 Mio Spielzeuge zurückgerufen: Vom Dreirad bis zum Hochstuhl. Grund waren Berichte darüber, dass sich Kinder geschnitten oder Teile verschluckt hätten. Das erschütterte das Vertrauen in die Marke. Auch die Modellautos von „Hot-Wheels“ und „Matchbox“ sowie die ferngesteuerten Wagen von „Tyco“ liefen schlecht. Mattel hatte gerade erst die Wirtschaftskrise und einen Skandal um mit Blei belastetes Spielzeug aus China verdaut. Aktuell macht der Rivale MGA Entertainment Ärger, der Hersteller der „Bratz“Modepuppen. MGA wirft Mattel Industriespionage vor. Die beiden Firmen beharken sich schon seit längerem wegen der „Bratz“-Urheberrechte. Mattel hat seine Spielesparte erweitert und die exklusiven Vermarktungsrechte an Phase 10 erworben. Das Spiel wurde in den letzten 20 Jahren millionenfach verkauft und basiert auf dem klassischen Kartenspiel Rummy. In einer weiteren Transaktion wurden die Rechte am Partyspiel „favorite iMAGiNiff“ von Blue Opal Australia gekauft. Die Popularität von Phase 10 verstärkt die Markenführerschaft Mattels bei den Kartenspielen.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-07-19
Puzzles, Brettspiele und Filmhelden haben Mattel im 1. Quartal 2010 die Kasse gefüllt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum krisengeschüttelten V orjahreszeitraum um 12% auf 880 Mio $. Statt eines Verlusts von 51 Mio $ stand ein Gewinn von 25 Mio $ unterm Strich. Vor allem die Helden des Animationsfilms „Toy Story“ verkauften sich blendend, genauso wie die Prinzessinnen-Puppen aus den Disney-Zeichentrickfilmen. Sehr gut lief zudem das Baby-Spielzeug der Tochter „Fisher Price“. Auch Klassiker wie „Barbie“, „Hot Wheels“, „Matchbox“ oder die ferngesteuerten Wagen von „Tyco“ verkauften sich besser als im Vorjahr. In der Wirtschaftskrise waren viele Spielwaren in den Regalen liegen geblieben. Mattel traf dies besonders hart: Das Unternehmen litt unter dem Skandal um mit Blei belastetes Spielzeug aus China. Doch schon im vergangenen Weihnachtsgeschäft hellte sich die Stimmung auf und die Kunden griffen wieder zu. Im Rahmen ihrer Hochzeit mit Daniel Westling wird der schwedischen Kronprinzessin eine besondere Ehre zuteil: Mattel würdigt Kronprinzessin Viktoria von Schweden mit einer eigenen Barbie-Puppe. Die engagierte und inspirierende Kronprinzessin ist bei Mädchen und Frauen weltweit beliebt und verkörpert viele der Werte, für die auch Barbie steht. Für 2010 rechnen wir mit steigenden Rohstoffkosten und höheren Löhnen in China. Beides dürfte sich im 2. Halbjahr auf die Bruttomarge auswirken.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
