Lafarge Aktie
Analyse vom 2010-11-15
KLA-Tencor folgt dem Aufwärtstrend in der Chipindustrie und hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 gute Zahlen vorgelegt. Gegenüber der Vorjahresperiode erreichte KLA nahezu eine Umsatzverdoppelung auf 682 Mio $. Die hohe Nachfrage kam sowohl von den Halbleiterwerken, die ihre Herstellungskapazitäten ausweiten, als auch von Chipherstellern, die ihre Kontrollsysteme an die nächste Chipgeneration anpassen. Der operative Gewinn konnte gegenüber dem letzten Quartal von 161 auf 236 Mio $ gesteigert werden. Und dank des Umsatzsprungs hat sich die Bruttomarge von 50 auf 61% verbessert. Für das 2. Quartal rechnet das Management mit Umsätzen in der Größenordnung von 700 bis 740 Mio $. Das Geschäftsumfeld scheint damit intakt zu bleiben, auch wenn sich erste Abkühlungserscheinungen abzeichnen. Bei den Auftragseingängen wird ein Rückgang von bis zu 20% nicht ausgeschlossen. Zudem konstatierte Branchenführer Samsung, dass der Speicherchipmarkt übersättigt sei und der Preisdruck zunehme. Da führende Chiphersteller in den kommenden Quartalen ihre Fertigungsanlagen erneuern wollen, gehen wir davon aus, dass sich KLA besser als der Industriedurchschnitt entwickeln wird. Nach eigener Einschätzung liegt das Marktpotenzial der 45 Nanometer Architektur um 30% über der des 65er Fertigungsprozesses. KLA verfügt über gute langfristige Perspektiven und kann seine Technologieführerschaft durch die gute finanzielle Ausstattung absichern.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-05-17
Der zyklische Aufschwung in der Chipindustrie sowie die höhere Bereitschaft der Halbleiterhersteller, bei der Aufstockung ihrer Kapazitäten in neue Technologien zu investieren, haben KLA-Tencors Geschäfte belebt. Quartalsübergreifend stieg der Umsatz im 3. Quartal um 9% auf 478 Mio $. Die Auftragseingänge erhöhten sich um 25% und der operative Gewinn konnte gegenüber dem 2. Quartal mit 91 Mio $ fast verdoppelt werden. Unternehmenschef Wallace registrierte einen starken Nachfrageanstieg nach KLAs Diagnostik- und Kontrollsystemen (PDK), sodass er fürs 4. Quartal mit Umsätzen zwischen 530 und 570 Mio $ rechnet. Die Aufträge sollen um 5 bis 25% steigen. Für die zweite Jahreshälfte wollte er aber keinen Ausblick geben. KLA verfügt über eine starke Wettbewerbsposition und konnte seinen Anteil am PDKMarkt in den vergangenen Jahren auf über 50% steigern. Der Konzern verfügt über gute Kundenbeziehungen und den höchsten Forschungs- und Entwicklungsetat in der PDKBranche, der den technologischen Vorsprung auch in Zukunft gewährleisten soll. Mittelfristig glauben wir, dass KLA über gute Geschäftsaussichten verfügt. Die Halbleiterbranche ist von stetigen Innovationen geprägt: kleinere Schaltkreise, neue Materialien und eine erhöhte Anzahl an Produktionsschritten. Das steigert die Komplexität und damit die Fehleranfälligkeit, was auch den Bedarf an KLAs Produkten steigert.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
