Johnson Controls Aktie
Analyse vom 2010-11-15
JCI ist in den ersten neun Monaten 2010 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im 3. Quartal explodierte der Gewinn förmlich um 150% auf 418 Mio $. Der Umsatz stieg um 22% auf 8,54 Mrd $. Die Einnahmen aus Autozulieferung kletterten um 43% auf 4,2 Mrd $. Das Unternehmen ruht sich nicht auf seiner guten Positionierung aus, sondern überzeugt immer wieder durch Innovationen und erschließt sich weiterhin spannende Einnahmequellen. Jahr für Jahr erleiden Autofahrer bei Auffahrunfällen mit niedriger Geschwindigkeit Verletzungen der Halswirbelsäule. Dieses sogenannte Schleudertrauma verursacht nicht nur individuelle Schmerzen und eine langwierige Genesungsphase, sondern auch immense Kosten. JCI hat frühzeitig mit der Entwicklung von Kopfstützen-Systemen begonnen, die Verletzungen der Halswirbelsäule vermeiden oder die Folgen eines Heckaufpralls in diesem Punkt mildern. Das Unternehmen ist dadurch heute der einzige Zulieferer der Automobilindustrie, der unter dem Namen riACT zwei Lösungen für Aktiv-Kopfstützen anbieten kann. JCI setzt neben dem Verkauf von Autositzen massiv auf die Herstellung von Batterien für Elektroautos und macht daneben Gebäude energieeffizienter. Da die Geschäfte in diesen Zukunftsbereichen florieren, hat JCI beeindruckende Planzahlen für 2011 abgegeben. Der Gewinn je Aktie soll zwischen 17 und 25% auf 2,30 bis 2,45 $ zulegen. Ebenso wird der Umsatz deutlich um rund 9% auf 37 Mrd $ ansteigen.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-05-17
JCI ist überzeugend in die Gewinnzone zurückgekehrt und erwirtschaftete im 2. Quartal einen Gewinn von 274 Mio $. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres musste JCI einen Verlust von 193 Mio $ hinnehmen. Der Umsatz stieg um 32% auf 8,3 Mrd $. JCI hat Pläne zur Übernahme der Benoac Fertigteile GmbH bekannt gegeben. Das Unternehmen ist ein Joint Venture zwischen JCI, Benecke-Kaliko AG und Inoac Corp. JCI hielt bislang 4,8% der Anteile und beabsichtigt, die 84,8% der Benecke-Kaliko AG zu übernehmen. Dazu gehören auch rund 60 Mitarbeiter am Standort in Peine. Die Benoac fertigt Oberflächenmaterialien für Instrumententafeln von Automobilen – sogenannte Slush-Häute. Der Konzern strebt weiteres profitables Wachstum durch vertikale Integration im Bereich SlushHäute für Instrumententafeln an. Bereits jetzt verfügt JCI über umfassendes Material-Knowhow, zukunftsfähige Technologien und eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur und bietet den Benoac-Mitarbeitern ein hohes Entwicklungspotenzial und eine Zukunftsperspektive, vor allem auch den Zugang zu neuen Kunden und weiteren Märkten. Mit dieser Akquisition wird das vorhandene Produktportfolio im Bereich Interieur optimal ergänzt und sichert die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Dadurch kann das Unternehmen seinen Kunden die Slush-Haut-Technologie zukünftig auch global anbieten. Die Prognose für 2010 liegt bei einem Gewinn bis zu 1,97 $ je Aktie und Umsätzen von rund 34 Mrd $.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
