Heineken Aktie
Analyse vom 2011-01-17
Die V erbraucher greifen wieder zu edlen Tropfen von Hawesko. Dies belegen die Zahlen für die ersten 9 Monate. Der Umsatz stieg um 13%, das operative Ergebnis um 48% auf 13,7 Mio € und der Gewinn hat sich aufgrund des Erlöses aus dem Verkauf der Anteile an Majestic Wine fast verdoppelt. Wachstumstreiber Nummer 1 war der Großhandel mit einem Plus von 29% auf 104,5 Mio €. Die Menschen gehen wieder in die Restaurants und bestellen dort auch Wein. Entsprechend hoch ist die Nachfrage aus dem Gastronomie- und Hotelgewerbe. Besonders hochwertige Weine und Champagner sind gefragt. Weihnachten und Silvester dürften das Geschäft noch einmal kräftig angekurbelt haben. Traditionell macht Hawesko im 4. Quartal ein Drittel des Gesamtumsatzes und die Hälfte des operativen Gewinns. V on daher halten wir den Jahresausblick für konservativ: Ein Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich, ein operatives Ergebnis von 24 bis 25 Mio € und wegen des Sonderertrags einen V orsteuergewinn von 25 bis 27 Mio €. Auch für die Zukunft darf Hawesko zuversichtlich sein, denn der Weinmarkt wächst stärker als andere Alkoholika. In den letzten 15 Jahren stieg der Weinanteil an alkoholischen Getränken von 23 auf 32%. Allein in Deutschland besteht noch ein Potenzial von 3 Mio Kunden. Jacques’ Weindepot hat aber erst 700.000 Kunden. Hawesko überzeugt durch profitables Wachstum, eine herausragende Marktposition, ein sehr gut eingeführtes Geschäftsmodell und ein ausgezeichnetes Management. Hinzu kommt die attraktive Dividendenrendite.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-07-19
Hawesko hatte einen schwungvollen Start ins neue Jahr. Neben der soliden Entwicklung im Einzel- und V ersandhandel überzeugte das bisherige Sorgenkind Großhandel mit einem Wachstum von 18%. Insgesamt stieg der Umsatz um 11% und der Gewinn um fast 20%. Der gesamte deutsche Weinmarkt schrumpfte dagegen um 4,4%. Die Bilanz ist ebenfalls vorbildlich. Hawesko hat kaum Bankschulden und die Eigenkapitalquote liegt aktuell bei knapp 50%. In diesem Jahr will das Unternehmen den Umsatz moderat steigern und das Betriebsergebnis auf dem Niveau des Vorjahres von 22,4 Mio € halten. Der Gewinn dürfte sich aber wegen einer geringeren Steuerquote erhöhen. Die Prognose ist konservativ. Zum einen werden Umsatz und Ergebnis nach Aussage des Vorstands auch im 2. Quartal deutlich über Vorjahresniveau liegen. Zum anderen begünstigt ein Gewinn von 3,3 Mio € aus dem Verkauf des 3,4%-Anteils an der britischen Majestic Wine das Finanzergebnis. Zuversichtlich stimmen auch die erfolgreichen Maßnahmen zur Neukundengewinnung und die Optimierung des Filialnetzes im Einzelhandel. Daneben sollte das Internet die Geschäfte weiter ankurbeln. Vor diesem Hintergrund könnte Hawesko die Rekordergebnisse des Jahres 2008 deutlich übertreffen. Ein Risikofaktor sind mögliche Steuer- und Gebührenerhöhungen als Folge der Finanznot der Städte und Gemeinden, die sich im 2. Halbjahr negativ auf die Konsumneigung auswirken könnten. Die Aktie ist nicht zu teuer.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
