Givaudan Aktie
Analyse vom
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-12-13
Nach dem starken 1. Quartal hat das Wachstum bei GSK erwartungsgemäß an Schwung verloren. Im 3. Quartal lag das Umsatzwachstum bei 1%. Neben dem Rückgang der Umsätze mit Pandemiemitteln belasteten Umsatzeinbrüche bei Avandia und Valtrex. Das Diabetesmittel Avandia wurde erstmals vor drei Jahren mit erhöhten Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht und ist bei Ärzten weiter in Ungnade gefallen. Das Antivirenmittel Valtrex hat mit erhöhter Konkurrenz durch Generika zu kämpfen. Zudem belasteten Restrukturierungskosten und hohe Rückstellungen aufgrund von Schadenersatzklagen im Zusammenhang mit Avandia das Ergebnis. GSK spürt derzeit starken Gegenwind. Die Aussichten sind jedoch viel besser als es den Anschein hat. Auf der Umsatzseite werden sich die genannten Belastungsfaktoren in den kommenden 12 Monaten verflüchtigen, da der Anteil am Konzernumsatz bereits stark zurückgegangen ist. Außerdem gehen wir davon aus, dass der bevorstehende Patentablauf von Seretide/Advair gut verdaut werden kann. Das Kostensenkungsprogramm kommt bereits nächstes Jahr zur Entfaltung. Das Ziel, die laufenden Kosten bis 2012 um 2,2 Mrd £ zu senken, wurde jüngst bekräftigt. Im Gegenzug laufen die Restrukturierungskosten aus. Mit den Rückstellungen für Avandia wurde zudem ein Großteil der betreffenden Prozessrisiken abgedeckt. Ab 2012 steht dem Wachstum somit nichts mehr im Wege.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
