Ericsson Aktie

Analyse vom

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2011-04-05

Bislang spiegelte sich der von Ericsson prognostizierte Bedarf an Telekomausrüstung nicht in den Geschäftszahlen wider. Unternehmenschef Vestberg hatte wiederholt betont, dass die starke V erbreitung des mobilen Internets durch Smartphones und Tablets Milliardeninvestitionen in die Breitbandnetze notwendig mache. 2011 soll sich die Zahl der Nutzer mit mobilem Breitbandzugang auf über 1 Mrd erhöhen. Viele Netze sind alt und müssen nachgerüstet werden. Das weltweite Investitionsvolumen soll in den kommenden 6 Jahren 150 Mrd € betragen. Das 4. Quartal 2010 könnte den Umkehrpunkt und den Startschuss zum erhofften Investitionsschub markieren. Erstmals seit 2 Jahren erzielte der Konzern ein Umsatzplus (8%) gegenüber der V orjahresperiode. Die hohe Nachfrage aus China, die verbesserte Ertragslage beim Joint-Venture Sony-Ericsson und niedrigere Restrukturierungskosten führten zu einer Verfünffachung des Nettogewinns. Einziger Wermutstropfen ist, dass die operative Marge trotz des Umsatzanstiegs nicht gesteigert werden konnte. Aus unserer Sicht ein Indikator für den starken Wettbewerbsdruck innerhalb der Branche. Ericsson hat nach eigener Auskunft die Marktführerschaft bei der kommenden Generation von 4G-Mobilfunknetzen inne. Durch die Entspannung an den Kapitalmärkten können die Netzwerkbetreiber größere Investitionsprojekte wieder einfacher stemmen. Der rasante Anstieg der Smartphone-Nutzer bringt die Netzbetreiber in Zugzwang.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-10-04
2 Analyse vom 2010-04-06
3 Analyse vom 2009-10-05
4 Analyse vom 2009-04-06
5 Analyse vom 2008-04-07
6 Analyse vom 2007-10-02
7 Analyse vom 2007-04-03
8 Analyse vom 2006-10-02
9 Analyse vom 2006-04-04