Eastman Kodak Aktie
Analyse vom 2011-01-17
Dow Chemical hat im 3. Quartal den Umsatz um 7% auf 12,9 Mrd $ gesteigert. Bereinigt um die Spartenverkäufe wuchs der organische Umsatz sogar um 23%. Zu diesem Erfolg trugen alle Regionen und Segmente bei. Das Volumenwachstum belief sich auf 14%, Preiserhöhungen steuerten die restlichen 9% bei. Die Umsätze in den aufstrebenden Schwellenländern haben erstmals den Grenzwert von 4 Mrd $ überschritten. Die stärksten Zuwächse wurden in Nordamerika (+27%) und Lateinamerika (+24%) erreicht. Der Nettogewinn ging um 28% auf 512 Mio $ zurück. Allerdings hat Dow im Vorjahr hohe Sondererträge aus Spartenverkäufen vereinnahmt. Ohne diesen Effekt hat sich der bereinigte Gewinn aus fortgeführtem Geschäft auf 705 Mio $ fast verdoppelt. Der Konzern hat seit dem Jahr 2009 im Zusammenhang mit der getätigten Akquisitionspolitik und aufgrund der strukturellen Kostenoptimierung auch Synergien von insgesamt 983 Mio $ umsetzen können. Dabei plant der Vorstand Synergien von insgesamt 2 Mrd $ bis zum Jahr 2012. Im Dezember hat Dow Chemical mit der japanischen Mitsui & Co. ein Jointventure gegründet, um eine Membrananlage für die Chlor-Alkali-Fertigung aufzubauen. Dabei werden neue und kostengünstige Technologien zum Einsatz kommen. Die Produktion soll Mitte 2013 beginnen. Dow Chemical zielt auf einen starken freien Cashflow. Damit soll die hohe Verschuldung abgebaut werden, die zu einer exzessiven Zinsbelastung führt.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-07-19
Dow Chemical hat im 1. Quartal 2010 eine kräftige Umsatzsteigerung um 50% auf 13,4 Mrd $ verzeichnet. Das Unternehmen profitierte von der Übernahme des Spezialchemieunternehmens Rohm & Haas, von der deutlichen Belebung der Nachfrage in allen Weltregionen und von den Preiserhöhungen. Die stärksten Zuwächse gab es im asiatisch-pazifischen Raum, hier vor allem in China, und in den übrigen Schwellenländern. Der Gewinn kletterte auf 466 Mio $. Im V orjahr war nur ein Gewinn von 24 Mio $ erwirtschaftet worden. Dabei hat Dow Chemical im Zuge der Akquisition und aufgrund von strukturellen Kostenreduktionen auch Synergien von 275 Mio $ umsetzen können. Der Konzern hat aber auch Sondererträge aus Beteiligungen in Höhe von 304 Mio $ vereinnahmt. Der V orstand kündigte weitere Spartenverkäufe an, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und die erdrückende Schuldenlast abzubauen. Die exzessiven Schulden führen zu hohen Zinsbelastungen. Im letzten Jahr hat sich der Zinsaufwand gegenüber den Vorjahren auf 1,5 Mrd $ verdreifacht. Zudem muss das Unternehmen seit 2009 auch Dividendenzahlungen für die neuen V orzugsaktionäre aufwenden. Daher wird die Abspaltung von nichtstrategischen Sparten kräftig vorangetrieben. Im Juni ist der Verkauf der Tochter Dow Styron an die Private-Equity-Gesellschaft Bain Capital Partners vollzogen worden. Der Transaktionswert belief sich auf 1,63 Mrd $.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
