EADS Aktie
Analyse vom 2011-03-14
Amgen hat im November die Zulassung für den Wirkstoff Denosumab zur Behandlung von Knochenkrebs erhalten (Produktname: XGEVA). Denosumab, das seit Juni auch zur Behandlung von Osteoporose (Produktname: Prolia) zugelassen ist, wird für eine Reihe weiterer Einsatzgebiete getestet. Im Dezember meldete Amgen positive Forschungsergebnisse für XGEVA bei Prostata-Metastasen. Die Ausweitung der Krankheit auf Knochen-Metastasen konnte demnach deutlich verzögert werden. Positive Effekte wurden auch bei der Behandlung von Brustkrebs gefunden. Der Druck auf Amgen, neue Blockbuster auf den Markt zu bringen, ist enorm. In den kommenden Jahren stehen eine Reihe von Patentabläufen an: Enbrel in 2012, Neupogen und Neulasta in 2015 und Epogen in mehreren Stufen von 2012 bis 2015. Im letzten Quartal standen diese Medikamente für fast 90% des Umsatzes. Die erweiterte Zulassung von Denosumab ist vor diesem Hintergrund nahezu überlebenswichtig. Neuere Produkte wie Sensipar gegen chronische Nierenkrankheiten und Tumoren der Nebenschilddrüse, Nplate zur Behandlung von Morbus Werlhof und V ectibix gegen Darmkrebs nehmen weiterhin keine bedeutende Stellung ein. Auch Denosumab konnte die Erwartungen bislang nicht erfüllen: Mit Prolia setzte Amgen im 4. Quartal erst 20 Mio $ um. XGEV A brachte in anderthalb Monaten 8 Mio $ Umsatz ein. Anfang dieses Jahres kaufte Amgen die Firma BioVex für 1 Mrd $, um die Forschungspipeline mit OncoVEX zu verstärken.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-09-13
Amgen bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. Im 2. Quartal 2010 lag das Umsatzwachstum bei 2%. Der Gewinn pro Aktie stagnierte auf Vorjahreshöhe. Nicht nur die Nachfrage nach den Epo-Mitteln Epogen und Aranesp schwächelt, auch Neupogen und Neulasta zur Behandlung von Krebsinfektionen sowie Enbrel gegen rheumatoide Arthritis und Schuppenflechte weisen kaum noch Wachstum auf. In den kommenden Jahren stehen zudem gleich mehrere Patentabläufe an: Enbrel in 2012, Neupogen und Neulasta in 2015 und Epogen in mehreren Stufen von 2012 bis 2015. Umso mehr ruhen die Hoffnungen auf dem Wirkstoff Denosumab, für den Amgen in Europa bereits 2009 die Marktzulassung erhalten hat. Experten trauen dem Osteoporose-Präparat Milliardenumsätze zu. Seit Juni ist Denosumab auch in den USA zur Behandlung von Osteoporose zugelassen. Darüber hinaus wurde Amgen im Juli ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für Denosumab zum Einsatz gegen Knochenkrebs gewährt. Die Entscheidung der Gesundheitsbehörde FDA ist demnach bereits für den 18.11. vorgesehen. Neben Denosumab hat Amgen noch weitere, neue Medikamente in der Pipeline, darunter Sensipar zur Behandlung von chronischen Nierenkrankheiten und Tumoren der Nebenschilddrüse, Nplate zur Behandlung der Autoimmunkrankheit Morbus Werlhof sowie Vectibix gegen Darmkrebs. Vectibix befindet sich derzeit auch in der spätklinischen Entwicklungsphase III zur Zulassung gegen weitere Krankheiten.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
