Colgate-Palmolive Aktie

Analyse vom

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-12-13

BMS lag im 3. Quartal mit seinem Umsatz von 4,8 Mrd $ auf V orjahresniveau und damit unter den Markterwartungen. Gründe sind die USGesundheitsreform, denn der Konzern muss mehr Rabatte einräumen als bisher, sowie schwache Verkäufe des Medikaments Abilify gegen Schizophrenie. Die Erlöse mit einem der wichtigsten Wachstumstreiber der vergangenen Jahre sanken um 7% auf 608 Mio $. Zusätzlich belastete ein wegen der zunehmenden Regulierungen insgesamt schlechtes EuropaGeschäft. Auf Plavix konnte sich BMS dagegen verlassen. Der Umsatz mit dem Blutverdünner stieg um 7% auf 1,66 Mrd $. Auch den Gewinn im fortgeführten Geschäft konnte der Konzern dank eines erfolgreichen Sparprogramms unerwartet stark um 6% auf 949 Mio $ steigern. Im vergangenen Jahr wurde noch die Babykost-Tochter Mead Johnson konsolidiert. Der Jahresausblick wurde bestätigt: Ein Gewinn von 1,84 bis 1,94 $ pro Aktie unter Berücksichtigung von Sondereffekten sowie ein Umsatzwachstum von rund 5%. Diese Ziele halten wir angesichts der nach 9 Monaten erzielten Ergebnisse für realistisch. Glaubt man dem Management, befinden sich in der Pipeline sehr aussichtsreiche Medikamente gegen Hautkrebs, Prostatakrebs, Herzflimmern und Hepatitis C. Dies ist auch nötig, denn BMS muss für seinen Hauptumsatzträger Plavix, der Ende 2012 den Patentschutz verliert, dringend Ersatz schaffen. BMS überzeugt mit einer attraktiven Dividendenrendite und einer soliden Bilanz.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-06-21
2 Analyse vom 2009-12-14
3 Analyse vom 2008-12-15
4 Analyse vom 2008-06-16
5 Analyse vom 2007-12-11
6 Analyse vom 2007-06-19
7 Analyse vom 2006-12-12
8 Analyse vom 2006-06-20
9 Analyse vom 2005-12-12