Citigroup Aktie

Analyse vom 2010-11-15

Die Citigroup hat im 3. Quartal 2010 einen Gewinn von 2,17 Mrd $ erwirtschaftet. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal, wo nur ein Gewinn von 101 Mio $ erzielt worden war. Konzernchef Pandit betonte, dass die Citigroup in den letzten drei Quartalen einen Überschuss erwirtschaftet hat und dass diese Tatsache ein Beleg dafür sei, dass die unternehmerische Strategie erfolgreich umgesetzt wird und die Bank den Weg zu einer nachhaltigen Profitabilität eingeschlagen hat. Die Strategie der Citigroup beruht auf einer Trennung der geschäftlichen Aktivitäten. Im Kerngeschäft „Citicorp“ wurde das Privatkunden-, Firmenkunden- und Wertpapiergeschäft gebündelt. In diesem Segment fiel im jüngsten Quartal ein Gewinn von 3,5 Mrd $ an. Haupttreiber waren das Investmentbanking und das Aktien- und Anleihengeschäft. Hier kletterte der Gewinn um zwei Drittel auf 1,4 Mrd $. Zudem hat sich auch das internationale Privatkundengeschäft sehr gut entwickelt. Hier konnte der Gewinn auf 1,1 Mrd $ mehr als verdoppelt werden. Neben dem Kerngeschäft „Citicorp“ hat die Bank ein zweites Segment geschaffen, die „Citi-Holdings“. Dieses Segment umfasst die V ermögenswerte, die zum Verkauf oder zur Abwicklung bestimmt sind. Dabei handelt es sich vorwiegend um Privatkundenkredite im Hypotheken- und Kreditkartengeschäft in Nordamerika. Die betreffenden Vermögenswerte weisen einen Marktwert von 421 Mrd $ auf. Vor drei Jahren belief sich deren Wert noch auf 827 Mrd $.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-05-17

Die Citigroup ist im 1. Quartal 2010 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Gewinn belief sich auf 4,4 Mrd $. Im Vorjahr war noch ein V erlust von 966 Mio $ angefallen. Dabei ist im Segment „Citi-Holdings“ der Fehlbetrag von 5,5 Mrd $ auf 876 Mio $ kräftig zurückgeführt worden. Dieses Segment umfasst die Vermögenswerte, die zum Verkauf oder zur Abwicklung anstehen. Das Kerngeschäft „Citicorp“ mit dem Privatkunden-, Firmenkunden- und Wertpapiergeschäft hat einen Gewinnrückgang um ein Drittel auf 5,2 Mrd $ verzeichnet. Der stärkste Einbruch ereignete sich im Bereich „Wertpapiere und Banking“ im internationalen Geschäft. Die Citigroup hat noch im Dezember 20 Mrd $ der staatlichen Kapitalhilfe im Rahmen des TARP-Hilfsprogramms der Regierung zurückgezahlt. Darüber hinaus hat der Bankkonzern ein Verlustbeteiligungsabkommen mit der Regierung gekündigt. Die Staatshilfe führte zur Stigmatisierung und wegen der Gehaltsobergrenzen zum Verlust von Mitarbeitern. Zur Rückzahlung der Staatshilfe musste eine Kapitalerhöhung beschlossen und neue Aktien ausgegeben werden. Die starke Erhöhung der Aktienanzahl bringt aber eine deutliche Absenkung des Gewinns und Buchwerts je Aktie mit sich. Die Beteiligung des Staates hatte in 2009 zu hohen Dividendenzahlungen für Vorzugsaktienkapital geführt. Daher waren V orzugsaktien in Stammkapital umgewandelt worden.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2009-11-16
2 Analyse vom 2009-05-18
3 Analyse vom 2008-11-17
4 Analyse vom 2008-05-19
5 Analyse vom 2007-11-13
6 Analyse vom 2007-05-15
7 Analyse vom 2006-11-14
8 Analyse vom 2006-05-15
9 Analyse vom 2005-11-14