Cheung Kong Aktie

Analyse vom 2011-02-14

Cheung Kong Holdings profitiert weiterhin vom Konjunkturwachstum in Hongkong. Eine zunehmende Zahl von Immobilienverkäufen und steigende Mieteinnahmen ließen den Umsatz im 1. Halbjahr 2010 um 31% ansteigen. Der Gewinn legte unterproportional auf rund 11,9 Mrd HK$ (+4%) zu, da die Buchgewinne aus der Neubewertung des Immobilienbestandes zurückgingen. In der V orjahresperiode waren die Buchgewinne infolge der Erholung der Immobilienpreise nach Einbruch in der Finanzkrise besonders hoch. Insofern handelte es sich bei dem Rückgang lediglich um einen Basiseffekt. Die steigende Nachfrage nach Immobilien in Hongkong dürfte die Immobilienpreise sowie die Zahl der Transaktionen langfristig weiter ansteigen lassen. Cheung Kong ist dank seines reichhaltigen Landbesitzes und seines guten Rufes in der Immobilienbranche bestens positioniert, um von diesem Trend zu profitieren. Allein der gegenwärtige Landbesitz des Unternehmens reicht aus, um Immobilienentwicklungen für die nächsten 5 bis 6 Jahre zu decken. Die Risiken sind begrenzt. Laufende Mieteinnahmen machen zwar nur einen geringen Teil des Gewinns aus. Ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,0 dürfte den Kurs aber nach unten absichern. Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote ist Cheung Kong zudem resistenter gegenüber Krisen. Die Risiken sind zwar insgesamt höher als bei Firmen, die auf Mieteinnahmen setzen.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-08-16

Dank hoher Nachfrage steht der Hongkonger Immobilienmarkt vergleichsweise gut da. Zudem steigen die Immobilienpreise seit geraumer Zeit wieder – Wasser auf die Mühlen von Cheung Kong Holdings. Im 1. Halbjahr 2010 erzielte das Unternehmen ein kräftiges Umsatzplus durch Immobilienverkäufe. Der realisierte Mehrwert aus diesen Transaktionen blieb aber etwas hinter dem Umsatzwachstum zurück. Der Gewinn legte daher unterproportional zum Umsatz auf 11,9 Mrd HK$ (+4%) zu. Ursächlich für das moderate Gewinnwachstum war auch die Tatsache, dass die Buchgewinne aus der Neubewertung des Immobilienbestandes niedriger als im V orjahreszeitraum waren. Der Immobilienmarkt in Hongkong ist weiterhin von guten Langfristperspektiven gekennzeichnet. Das sieht Cheung Kong nicht anders. Die steigende Nachfrage nach Immobilien werde laut Unternehmen dazu führen, dass die Preise langfristig weiter steigen werden. Das Unternehmen will dies nutzen, um Mehrwerte aus Immobilientransaktionen zu erzielen. Angesichts der guten Aussichten in Hongkong hat Cheung Kong mehr Kurspotenzial als europäische Immobilienaktien. Für das Unternehmen spricht auch die grundsolide Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von über 80%. Damit ist die Firma auch vor Rückschlägen gefeit. Ein weiterer Pluspunkt: Die Marktkapitalisierung liegt immer noch unter dem Buchwert des Unternehmens. Das Risiko dürfte daher begrenzt sein.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-02-15
2 Analyse vom 2009-08-17
3 Analyse vom 2009-02-16
4 Analyse vom 2008-08-11
5 Analyse vom 2008-02-11
6 Analyse vom 2007-08-14
7 Analyse vom 2007-02-13
8 Analyse vom 2006-08-14
9 Analyse vom 2006-02-14