BHP Billiton Aktie
Analyse vom
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-12-13
Rio hat wegen der anhaltend hohen Nachfrage im 3. Quartal so viel Eisenerz gefördert wie noch nie. Der weltweit zweitgrößte Exporteur des begehrten Rohstoffs baute 47,6 Mio Tonnen Eisenerz ab. Auch die Produktion von Aluminium und Kokskohle erreichte neue Höchstwerte. Die starke Entwicklung aus der ersten Jahreshälfte hat sich im 3. Quartal fortgesetzt, sodass Rio an den Kapazitätsgrenzen produziert. Wie alle Bergbaukonzerne zieht auch Rio seinen Vorteil vom wachsenden Rohstoffhunger der Schwellenländer und vor allem von China. Hier laufen die Stahlwerke auf Hochtouren, man benötigt mehr und mehr Nachschub. Allein im September hat sich der Import von Eisenerz nach China um fast 18% erhöht und der Erzpreis ist im abgelaufenen Quartal erneut um 4,6% angestiegen. Nachdem das geplante Mega-Joint Venture mit BHP Billiton geplatzt ist, will Rio sich darauf konzentrieren, seine Eisenerzaktivitäten in Australien massiv zu verstärken. Wie CEO Tom Albanese erklärte, hätten beide Konzerne alles getan, was in ihrer Macht stand, um die behördliche Zustimmung zur Zusammenlegung ihres Eisenerzgeschäfts in der rohstoffreichen australischen Region Pilbara zu erhalten. Einsprüche von Kartellbehörden hatten dann dazu geführt, dass Rio und BHP dieses Vorhaben aufgaben.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
