Avon Products Aktie

Analyse vom

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-12-13

Abbott steht vor einem Rekordjahr, zumindest beim Umsatz. Dieser stieg in den ersten 9 Monaten um 14,7%, der Gewinn ging jedoch um knapp ein Viertel zurück. Größter Belastungsfaktor waren die Kosten für die Solvay-Übernahme. Daneben drückte eine Rückrufaktion auf das Ergebnis und bremste zugleich das Umsatzwachstum. Enttäuschend haben sich aber auch die Sparten Diagnostik und Ernährung entwickelt. Lediglich das Pharmageschäft konnte mit einem Zuwachs von 20% überzeugen. Ein Teil des Wachstums war dabei auf das Arzneimittelgeschäft der belgischen Solvay zurückzuführen. Die Integration der Belgier wird die AbbottBilanz noch eine ganze Weile belasten. Deshalb tritt Abbott auf die Kostenbremse und plant bei Solvay den Abbau von 3.000 Stellen, die Schließung eines Werks sowie Kürzungen bei den Entwicklungskosten. Aber auch diese Maßnahmen kosten den Konzern in den nächsten beiden Jahren erst mal 810 bis 970 Mio $ vor Steuern. Schon im 3. Quartal fielen akquisitionsbedingt 513 Mio $ an, weitere 200 Mio$ können im 4. Quartal folgen. Hinzu kommen noch die Kosten für die Rückrufaktion. Vor diesen Sonderposten rechnet Abbott mit einem Jahresgewinn von 4,16 bis 4,18 $ pro Aktie. Tatsächlich dürften es etwa 3,65 $ pro Aktie werden. Langfristig sollte sich Solvay aber auszahlen. Zudem erwartet Abbott in den nächsten 5 Jahren die Zulassung von 75 neuen Medikamenten.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-06-21
2 Analyse vom 2009-12-14
3 Analyse vom 2008-12-15
4 Analyse vom 2008-06-16
5 Analyse vom 2007-12-11
6 Analyse vom 2007-06-19
7 Analyse vom 2006-12-12
8 Analyse vom 2006-06-20
9 Analyse vom 2005-12-12