Alcan Aktie
Analyse vom
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2011-03-14
Arcelor Mittal hat sich im vergangenen Jahr wegen einer schwachen zweiten Hälfte nur langsam von den Einbrüchen des Krisenjahres 2009 erholt. Der operative Gewinn stieg zwar um 50% auf 8,5 Mrd $, doch im Rekordjahr 2008 hatte der Konzern vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen noch knapp 24,5 Mrd $ erwirtschaftet. Der Umsatz stieg 2010 um gut 27% auf 78 Mrd $. Unterm Strich blieben 2,9 Mrd $ übrig. Im Schlussquartal musste der Konzern einen Verlust von 780 Mio $ hinnehmen. Hauptgrund dafür war eine Abschreibung auf die inzwischen abgespaltene Edelstahlsparte. Nachdem Arcelor Mittal seit Sommer im Tagesgeschäft mit sinkenden Preisen zu kämpfen hatte, sind die Aussichten jetzt besser. Eine starke Erholung ist in den USA auszumachen und eine moderate Erholung in China. Da die Nachfrage wieder anzieht, wird die Auslastung der Werke hochgefahren. Die Erlöse für Stahl steigen inzwischen wieder an. Das lässt den Optimismus bei Arcelor Mittal steigen. Im 1. Quartal rechnet der Vorstand mit einem EBITDA von 2 bis 2,5 Mrd $. Im Schlussquartal 2010 lag es bei knapp 1,9 Mrd $ und damit am oberen Ende der Konzernprognose. Wesentlich für die Preisentwicklung beim Stahl sind vor allem die Rohstoffpreise für Eisenerz und Kokskohle, die Energiekosten und nicht zuletzt Spekulationsgeschäfte, die in eine kontinuierliche Entwicklung des Stahlpreises eingreifen.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
