Aegon Aktie
Analyse vom
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2011-04-05
Aegon hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Gewinn auf 1,8 Mrd € verneunfacht. Grund ist die hohe Profitabilität im 3. Quartal. Der Gewinn im Schlussquartal konnte auf bereinigter Basis nur in den Vereinigten Staaten und in den Neuen Märkten verbessert werden. Im Heimatmarkt Niederlande war der Gewinn rückläufig, in Großbritannien ist ein leichter Verlust angefallen. Darüber hinaus fielen auch Wertberichtigungen im nordamerikanischen Immobiliengeschäft und im irischen Banksektor an. Aegon strebt ein stabiles Wachstum und eine hohe Kostendisziplin in den etablierten Märkten an. In den USA und in den Niederlanden sollen Kosteneinsparungen im Lebensversicherungsbereich und weitere operative V erbesserungen im Vertriebskanal erfolgen. In Großbritannien sollen bis Ende 2011 die Gesamtkosten bei Lebensversicherungen und Pensionen im Vergleich zum Jahr 2009 um 25% reduziert werden. Darüber hinaus soll das Wachstum in den Neuen Märkten bis zum Jahr 2015 vorangetrieben werden. Der Gewinnanteil im Konzern soll auf 15 bis 20% verdoppelt werden. Zu den Neuen Märkten gehören vor allem Spanien, Ost- und Mitteleuropa, Asien und Lateinamerika. Aegon hat infolge der Finanzmarktkrise staatliche Kapitalhilfen in Anspruch nehmen müssen. Dafür wurde für zwei Jahre die Dividende ausgesetzt. Der V orstand will bis Juni die staatlichen Beihilfen zurückzahlen und dann für das 2. Halbjahr 2011 eine geringe Dividende in Höhe von 10 Cent je Aktie ausschütten.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
