ABN Amro Holding Aktie

Analyse vom 2010-11-15

Die Erste Group Bank hat im 3. Quartal 2010 ihren Nettogewinn um 16% auf 265 Mio € kräftig gesteigert. Das ist das beste Ergebnis seit dem 3. Quartal 2008. Hintergrund ist die gute operative Entwicklung, der Rückgang der Risikokosten sowie die Verbesserung des konjunkturellen Umfeldes in Mittel- und Osteuropa. In den Kernmärkten setzte sich die Erholung weiter fort. Das Segment Erste Bank Oesterreich inklusive den Haftungsverbundsparkassen mit dem heimischen Retail- und Kommerzgeschäft hat seinen Gewinn aber nur moderat verbessert. Die stärksten operativen Verbesserungen erfolgten in Ungarn und in der Tschechischen Republik. Zudem ist das Ukrainegeschäft mit einem Gewinn von 2,1 Mio € in die Gewinnzone zurückgekehrt. Einzig in Rumänien ist die Erste Group noch mit einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld konfrontiert. In dieser Region brach der operative Gewinn um 16% stark ein. Darüber hinaus ist in Ungarn im Zuge der Finanzkrise eine Bankensteuer eingeführt worden, welche die Wirtschaftlichkeit des Konzerns künftig deutlich belasten wird. Konzernchef Treichl zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. In Bezug auf die neuen Eigenkapitalerfordernisse im Rahmenwerk „Basel III“ machte der Vorstand deutlich, dass die Erste Group Bank die neuen Standards wegen der starken Ertragskraft ohne Kapitalerhöhung erfüllen wird. Der Ausblick bleibt erfreulich. In Österreich, der Tschechischen Republik und der Slowakei wird sich die Erholung im nächsten Jahr fortsetzen.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-05-17

Die Erste Group Bank hat im 1. Quartal 2010 ihre operativen Erträge um 7% auf 1,94 Mrd € gesteigert. Hintergrund ist der robuste Anstieg des Zinsergebnisses um 8% auf 1,32 Mrd €. Das ist auf die positive Entwicklung der Zinsmarge zurückzuführen. In Mittel- und Osteuropa ist die Zinsmarge doppelt so hoch wie im Österreichgeschäft. Allerdings musste der Konzern zugleich auch seine Kreditrisikovorsorge um 44% auf 531,2 Mio € anheben. Der Reingewinn wuchs aber um 10% auf 255,2 Mio €. Das Segment Erste Bank Oesterreich inkl. Haftungsverbundsparkassen mit dem Retailund Kommerzgeschäft im Heimatmarkt hat seinen Gewinn auf 39,5 Mio € fast verdoppelt. In dieser Region resultierte der Anstieg der Risikovorsorge aus dem Geschäft im Firmenkundenbereich. Die Entwicklung in Mittel- und Osteuropa war ebenso robust. Die Töchter in der Tschechischen Republik und in der Slowakei erwirtschafteten vor allem im Privat- und Firmenkundengeschäft einen Gewinn von 114,9 Mio €. Das ist fast die Hälfte des gesamten Gewinns im Unternehmen. Darüber hinaus hat sich dank der Erholung der Finanzmärkte der Bereich Großkunden & Investmentbanking erfolgreich entwickelt. Der V orstand betonte, dass die Bank in Mittelund Osteuropa sehr gut positioniert ist und vom beginnenden Wirtschaftsaufschwung profitieren wird. Die Bank erwartet in der zweiten Jahreshälfte einen deutlichen Rückgang ihrer Risikokosten.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2009-11-16
2 Analyse vom 2009-05-18
3 Analyse vom 2008-11-17
4 Analyse vom 2008-05-19
5 Analyse vom 2007-11-13
6 Analyse vom 2007-05-15
7 Analyse vom 2006-11-14
8 Analyse vom 2006-05-15
9 Analyse vom 2005-11-14