Symantec Aktie
Analyse vom 2011-01-17
Da die Nachfrage nach Produkten aus dem Hause Microsoft aktuell stärker ist als je zuvor, ist es nicht verwunderlich, dass der Softwarekonzern im 1. Quartal Rekordumsätze erzielte. Bei einem Umsatzanstieg um 25% auf 16,2 Mrd $ ist das Nettoergebnis um 51% auf 5,41 Mrd $ geklettert. Fast die Hälfte des Gewinns stammt vom Betriebssystem Windows 7, das den Misserfolg des Vorgängers Vista vergessen macht. Windows 7 ist seit gut einem Jahr auf dem Markt und schon heute das erfolgreichste Windows aller Zeiten mit mehr als 240 Mio verkauften Lizenzen. Zweites großes Standbein ist Office, dessen 2010er Version im Mai herausgekommen ist. Die Software wird zumeist gleich mit einem neuen Computer ausgeliefert. Nach dem Stillstand in der Wirtschaftskrise tauschen vor allem Firmen derzeit ihre Rechner aus. Der Konzern hat sein Engagement im Internet und bei den mobilen Geräten kräftig verstärkt. Vor allem ins sogenannte Cloud Computing fließt viel Geld. Dabei liegen die Programme zentral auf Servern im Internet statt lokal auf dem eigenen Computer und werden je nach Bedarf abgerufen. Microsoft reklamiert erste Erfolge seiner Strategie für sich: Die firmeneigene Suchmaschine Bing hat dank der Kooperation mit Yahoo Marktanteile hinzugewonnen, Geld verdient der Softwarekonzern mit diesem Geschäft jedoch nicht. Nach langem Warten hat Microsoft auch sein neues Handy-Betriebssystem Windows Phone 7 herausgebracht.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-07-19
Microsoft hat im 3. Quartal von der guten Aufnahme des Betriebssystems Windows 7 bei Kunden profitiert und den Gewinn um 35% auf 4 Mrd $ gesteigert. Weniger als ein Jahr nach der Markteinführung laufen weltweit über 10% aller Heimcomputer mit dem Betriebssystem. Damit ist es das bestverkaufte jemals. Der Konzernumsatz kletterte dank dieser Entwicklung um 6,3% auf 14,5 Mrd $. Doch mehr als den Unternehmen verdankte Microsoft den Erfolg den V erbrauchern. Insgesamt sind die PC-Verkäufe im Quartal und damit der Bedarf für das Microsoft-Betriebssystem um 25% gestiegen. V erbraucher haben dabei mit 30% Plus ein weit größeres Kaufinteresse gezeigt als die Unternehmenskunden mit einem Anstieg der PC-Käufe um 14%. Trotz der Zufriedenheit des Unternehmens selbst, fiel der Quartalsbericht an der Börse durch. Investoren hatten mehr erwartet. Der Konzern kann anscheinend nicht an der wieder anziehenden Erholung der IT-Ausgaben durch Unternehmen teilhaben, lautete die Kritik. Microsoft gab dies auch indirekt zu: Die Firmenkunden würden weiterhin länger mit der Neuanschaffung ihrer Informationstechnologie zögern. Abgesehen von Windows 7 sind auch keine deutlichen Anzeichen sichtbar, dass Microsoft am Wachstum neuer Technologien teilhaben kann, wie die Internetsuche oder dem „Cloud Computing“ mit der Speicherung von Daten und Programmen in Serverfarmen statt auf dem heimischen PC.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
