Bilfinger Berger Aktie
Analyse vom 2010-11-15
Wie Konkurrent Linear Technology konnte Maxim im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2010 Rekordumsätze vermelden. Eine weiterhin hohe Nachfrage verzeichnete die Kommunikationssparte mit einem sequenziellen Umsatzplus von 23% gegenüber dem Vorquartal. Die Konsumsparte profitierte von dem Gewinn der Ausschreibung für das Chip Design von Samsungs populärer Galaxy Plattform. Die höheren Umsätze führten zu einer höheren Auslastung der Produktionskapazitäten, so dass die operative Marge auf 29% verbessert werden konnte. Maxim erzielt durch den eingeleiteten Strategiewechsel deutlich niedrigere Renditen als Linear. Dieser umfasste die Entwicklung von Chips für elektronische Konsumgüter. Beispielsweise kommen Maxims Chips für das Energiemanagement von Handyakkus zum Einsatz. Damit nahm man niedrigere Margen zugunsten von Wachstumschancen in Kauf. Bis jetzt konnte der Punkt nicht erreicht werden, an dem das Umsatzwachstum die niedrigeren Margen überkompensiert. Der Ausblick hat sich aber verbessert: Nachdem der Nettogewinn des Geschäftsjahres 2009 auch durch einmalige Kosten in Höhe von 173 Mio $ für die Beilegung eines Rechtsstreits belastet war, gehen wir für 2011 von einem deutlichen Umsatz- und Gewinnplus aus. Gründe: verbessertes Geschäftsumfeld, die viel versprechende Kooperation mit dem erfolgreichen Samsung-Konzern und die Konsolidierung der 315 Mio $ teuren Akquisition von Teridian, die auf dem Energie-Messmarkt einen Marktanteil von 50% halten.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-05-17
Maxims Geschäftsumfeld hat sich deutlich verbessert. Gegenüber dem V orjahr stiegen die Umsätze im 3. Quartal um 50% und gegenüber dem V orquartal um 7,5%. Alle vier Geschäftssegmente registrierten einen Umsatzschub, die höchste Nachfrage bestand bei den Kunden der Kommunikationssparte, die die analogen Chips für den Bau von drahtlosen und faseroptischen Netzwerken benötigen. Die starke Erholung der Chipindustrie hat den Konzern überrascht. Nach Schätzungen des Managements blieben 10% der Aufträge unbearbeitet, weil die Kapazitäten nicht schnell genug an das gestiegene Auftragsvolumen angepasst werden konnten. Dieses Problem soll auch im kommenden Quartal anhalten. Darauf will man reagieren, indem ein Teil der Aufträge an externe Produzenten weitergeleitet wird. Die operative Marge konnte im Vergleich zum Vorquartal von 23 auf 24,5% gesteigert werden. Im V orjahr wurde noch ein Verlust eingefahren. Die Auftragseingänge stiegen um 43%, sodass CEO Doluca fürs 4. Quartal optimistisch ist und mit einem weiteren Umsatzanstieg von 8 bis 12% rechnet. Im Gegensatz zum Rivalen Linear Technology hat sich Maxim umorientiert und den Fokus stärker auf die Konsumentenmärkte mit Handys und Notebooks ausgerichtet. Die Volumina sind hier höher, die Konkurrenz ist aber stärker und die Margen sind geringer. Im Gegensatz zu Linear muss Maxim daher ein höheres Umsatzwachstum realisieren, um die niedrigeren Margen zu kompensieren.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
