Microsoft Aktie
Analyse vom 2011-01-17
Trotz allgemeinen Konjunkturaufschwungs und positiver Prognosen für den Consumer-ITBereich hat die Spieleindustrie die Krise noch nicht überstanden. Dies zeigen die aktuellen Quartalszahlen des Publishers EA, der noch immer in den roten Zahlen steckt. Doch war der Verlust im 2. Quartal mit 201 Mio $ schon deutlich niedriger als noch vor einem Jahr, als das Minus noch fast doppelt so groß war. Der Umsatz ging von 788 auf 631 Mio $ zurück. Der CEO freut sich dennoch über das vorgelegte Ergebnis. V or allem die iPad-Spiele „Fifa 11“, „The Sims 3 Ambitions“ und „Madden NFL 11“ haben dazu beigetragen, dass die Erwartungen der Anleger nicht noch mehr enttäuscht wurden. Um das Geschäft voran zu bringen, hat EA eine auf 5 Jahre befristete Partnerschaft mit Facebook geschlossen. Die „Facebook Credits“ sollen die offizielle Währung für die Bezahlung virtueller Güter in EA-Spielen werden. 70% des damit erzielten Umsatzes – der auch sonst für Entwickler übliche Satz – soll EA bekommen. Pet Society und Restaurant City der EA-Tochter Playfish gehören jetzt schon zu den 10 populärsten Spielen auf Facebook. Dort soll demnächst auch Monopoly zu spielen sein. Für das Weihnachtsquartal geht EA von einem Umsatz in Höhe von 1,06 Mrd $ aus. Vor einem Jahr fuhr man in dieser Jahreszeit 1,24 Mrd $ ein. Trotz einiger Verkaufserfolge rechnen wir auch im nächsten Quartal erneut mit Verlusten.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-07-19
Bei Electronic Arts liefen die Geschäfte im 4. Quartal (bis Ende März) besser als erwartet und es ist EA gelungen, in die Gewinnzone zurückzukehren. Zwei Spieletitel waren für die positive Entwicklung maßgeblich verantwortlich: „Battlefield: Bad Company 2“ und „Mass Effect 2“. Von diesen setzte das Unternehmen 5 Mio bzw. 1,6 Mio Kopien ab. Das Unternehmen hat 30 Mio $ Gewinn gemacht; in der V orjahresperiode schrieb es noch einen Verlust von 42 Mio $. Der Umsatz stieg um 52% auf 979 Mio $. Trotz des erfreulichen Ergebnisses fiel die Aktie nachbörslich, da der Ausblick des Unternehmens unter den Markterwartungen lag. Insgesamt scheinen die Aussichten jedoch weniger düster als noch bei der Präsentation der letzten Quartalszahlen: Die Geschäfte des für die Computerspiele „The Sims“ und „Madden“ bekannten Konzerns hatten 2009 stark unter der Wirtschaftskrise gelitten. EA will künftig an gebraucht gekauften Spielen mitverdienen und legt den kommenden Verkaufsversionen seiner Sportspiele einen Onlinepass bei, den Spieler vor der Nutzung der Mehrspielermodi registrieren müssen. Dem Käufer wird dadurch ein umfangreicher Zusatznutzen geboten: Funktionen wie Photo Game Face, Gamernet, Online Team Play und Live-Turniere. In den USA wird der Onlinepass 10 $ kosten. Preise für den deutschen Markt wurden noch nicht genannt. Das EA-Management benannte das Ziel, das neue Geschäftsjahr trotz der weiterhin schwierigen Lage auf dem Weltmarkt mit einem Gewinn abzuschließen.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
