McDonalds Aktie

Analyse vom 2011-01-17

Die Lust auf Kaffee und Kuchen hält an und so konnte Starbucks im 4. Quartal seinen Gewinn auf 279 Mio $ beinahe verdoppeln. Vor allem jenseits des Heimatmarkts legte die US-Kette zu. Insgesamt stiegt der Umsatz um 17% auf 2,8 Mrd $. Angesichts der guten Zahlen versprach das Management für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Gewinnwachstum. Starbucks verkauft seine Spezialitäten wie den Instant-Kaffee „Via“ längst auch über Supermärkte und erschließt damit neue Einnahmequellen. Der Konzern will die Zahl seiner Filialen im Wachstumsmarkt China von 406 in den kommenden fünf Jahren auf über 1.500 erhöhen. Das gehört zum internationalen Expansionsplan. Von den insgesamt 500 Filialen, die das Management im laufenden Geschäftsjahr eröffnen will, sind 400 außerhalb der USA geplant. Im abgelaufenen Jahr hatte sich Starbucks angesichts der Wirtschaftskrise mit Neueröffnungen zurückgehalten. Starbucks macht in China den größten Umsatz am Nachmittag und abends, deshalb versucht die Marketing-Abteilung jetzt, den Morgenkaffee als Gewohnheit zu verankern. Das wird vermutlich schwierig werden. Die Chinesen sind bisher eindeutig Teetrinker. Das Land konsumiert jährlich etwa 45.000 Tonnen Kaffee gegenüber 700.000 Tonnen Tee. Zum Vergleich: Die USA (mit nur einem Viertel der Bevölkerungszahl) importieren jährlich 1,4 Mio Tonnen Kaffee.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-07-19

Starbucks liegt im Trend. Das Geschäft der Kaffeehaus-Kette brummte im 2. Quartal. Es ist gar nicht lange her, da hatte der Konzern noch mit einem Verlust zu kämpfen. Mit den richtigen Maßnahmen ist es aber gelungen, im 2. Geschäftsquartal ein Rekordergebnis zu erzielen. Der Umsatz zog um 9% auf 2,5 Mrd $ an. Der Gewinn verzehnfachte sich auf rund 217 Mio $. Das gute Ergebnis gelang Starbucks trotz der Konkurrenz durch McDonald’s, die mit ihrer McCafé-Linie auf Kundenfang geht. Starbucks verbündete sich daraufhin mit Burger King. Ab September kommt der Kaffee in dessen 7.250 US-Restaurants von der StarbucksTochter Seattle’s Best Coffee. Das Wachstum wird weniger durch die Neueröffnung von Cafés getragen, sondern dadurch, dass mehr Kunden in die Geschäfte gelockt werden. Dadurch ist das Wachstum profitabler. Wir rechnen daher mit einer Beschleunigung des Gewinnwachstums in den kommenden Jahren, vor allem wegen des wachsenden Auslandsanteils. Insbesondere in China will Starbucks seine Expansion verstärken und in den kommenden Jahren in dem Land tausende Filialen eröffnen. China ist dabei, Japan als zweitgrößten Markt abzulösen. Zudem blickt Starbucks eifrig in potenzielle lukrative Märkte wie Indien und Vietnam, wo der Konzern noch keine Präsenz hat. Asien repräsentiert für die Zukunft ganz klar das größte Wachstumspotenzial.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-01-18
2 Analyse vom 2009-07-20
3 Analyse vom 2009-01-19
4 Analyse vom 2008-07-14
5 Analyse vom 2008-01-15
6 Analyse vom 2007-07-17
7 Analyse vom 2007-01-16
8 Analyse vom 2006-07-18
9 Analyse vom 2006-01-16