Intel Aktie

Analyse vom 2010-11-15

Eine stärker als erwartete Reduzierung der Verluste im UMTS-Mobilfunkgeschäft hat Hutchison Whampoa einen kräftigen Anstieg des operativen Gewinns beschert. Im 1. Halbjahr 2010 stieg dieser um 34% auf knapp 17 Mrd HK$. Unter dem Strich verdiente der Konzern 6,5 Mrd HK$. Damit ist das Nettoergebnis um 12% gewachsen, obwohl das Vorjahr durch Sondergewinne aus Beteiligungsverkäufen geprägt war. Der konsolidierte Umsatz ging nach Veräußerung des israelischen Telekommunikationsgeschäfts um 3% zurück. Der Umsatz aller, auch nicht im Zahlenwerk konsolidierter Beteiligungen, lag dagegen um 8% über dem V orjahreswert. Den mit 39% prozentual stärksten Umsatzzuwachs schaffte die Ölfirma Husky Energy, an der Hutchison zu 35% beteiligt ist. Im Hafen- und UMTS-Geschäft war das Wachstum zweistellig. Die Segmente Einzelhandel sowie Immobilien & Hotels legten im hohen einstelligen Prozentbereich zu. Die chronisch defizitäre UMTS-Sparte soll noch in diesem Jahr einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis liefern. Anders als in den vergangenen Jahren, als dieses Ziel abermals verfehlt wurde, scheint die Gewinnzone nunmehr in Reichweite zu kommen. Hatte das Geschäft im 1. Halbjahr 2009 noch über 5 Mrd HK$ Verlust eingebracht, waren es in der laufenden Periode nur noch weniger als 1 Mrd. Die Börse reagierte euphorisch auf diese Entwicklung. In den letzten Monaten hat Hutchison den Hang Seng Index zwar abgehängt. Langfristig hinkt die Aktie aber immer noch deutlich hinterher.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-05-17

Hutchison Whampoa hat sich in 2009 wacker geschlagen. Der operative Gewinn in den traditionellen Geschäftsbereichen (ohne das UMTS-Mobilfunkgeschäft) ging aufgrund der deutlich niedrigeren Öl- und Gaspreise, einer schwächeren Auslastung im Hafengeschäft sowie negativer Währungseffekte um 23% auf rund 48,4 Mrd HK$ zurück. Im UMTS-Geschäft konnte der Spartenverlust weiter reduziert werden. Zusammen mit Einmalerträgen aus Beteiligungsverkäufen und einem deutlich verbesserten Finanzergebnis führte dies zu einem Anstieg des Konzerngewinns auf rund 14,2 Mrd HK$. Laut Aufsichtsratschef Li Ka-shing hat der Konzern gegen Ende des Jahres 2009 eine Erholung der Nachfrage verzeichnet. Der Ausblick auf 2010 sei zwar mit Unsicherheiten im Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung behaftet. Dennoch lautet das Ziel, Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Wir gehen davon aus, dass sich die bessere Konjunkturlage positiv auf die Geschäftsbereiche Hafen, Einzelhandel und Finanzen auswirkt. Hoffnung gibt auch der Blick auf die wichtigsten Beteiligungen des Konzerns. Die kanadische Ölfirma Husky Energy, an der Hutchison mit 35% beteiligt ist, erzielte dank wiedererstarkter Erdöl- und Gaspreise einen Gewinnsprung im 4. Quartal. Die Infrastrukturtochter Cheung Kong Infrastructure sprach von einer spürbaren Geschäftserholung zum Ende des Jahres.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2009-11-16
2 Analyse vom 2009-05-18
3 Analyse vom 2008-11-17
4 Analyse vom 2008-05-19
5 Analyse vom 2007-11-13
6 Analyse vom 2007-05-15
7 Analyse vom 2006-11-14
8 Analyse vom 2006-05-15
9 Analyse vom 2005-11-14