IBM Aktie
Analyse vom 2011-01-17
IBM hat im 3. Quartal seinen Umsatz um 3% auf 24,2 Mrd $ gesteigert. Das stärkste Wachstum mit 29% wurde in den vier BRICLändern Brasilien, Russland, Indien und China verzeichnet. Dagegen war die Umsatzentwicklung in Europa leicht rückläufig. Der Gewinn kletterte um 12% auf 3,6 Mrd $. Im krisenbehafteten Hardwaregeschäft (Systems & Technology) konnte eine Trendwende eingeleitet werden. Der Umsatz wuchs hier um 10%. Die beiden wichtigsten Produktkategorien sind Server (64% Umsatzanteil) und Speichersysteme (18% Umsatzanteil). Der Vorsteuergewinn wurde hier um fast die Hälfte auf 327 Mio $ verbessert. In den Schwellenländern konnte IBM auch seine Marktanteile ausbauen. Trotzdem ist die Rentabilität in diesem Segment niedrig. Die operative Gewinnmarge liegt bei 7,2%. Im Softwaregeschäft beläuft sich die operative Gewinnmarge auf 32%. In diesem Segment konnte der Umsatz mit den fünf dominanten Markensoftware-Produkten WebSphere, Information Management, Tivoli, Lotus und Rational um 7% auf 3,1 Mrd $ zulegen. Damit generieren diese fünf Hauptproduktkategorien gut 61% der Softwareumsätze. Betriebssysteme erwirtschaften weitere 11% der Softwareumsätze im Konzern. Vorstandschef Palmisano zeigte sich sichtlich zufrieden und verwies auf die hervorragende Marktposition des Unternehmens. IBM will in den kommenden Jahren in Wachstumsmärkte investieren und seine Gewinnmargen ausbauen.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-07-19
IBM hat im 1. Quartal 2010 seinen Umsatz um 5,3% auf 22,9 Mrd $ gesteigert. Der Gewinn kletterte um 13,3% auf 2,6 Mrd $. Die höchsten Zuwachsraten wurden in den Schwellenländern erzielt, in den gesättigten Märkten Europas und Nordamerikas ist die Geschäftsentwicklung moderat verlaufen. Das Kernsegment Technologie-Services musste einen vorsteuerlichen Gewinnrückgang von 12,6% hinnehmen. Haupttreiber des Erfolgs war das Softwaregeschäft. Der Umsatz mit der Markensoftware WebSphere, Information Management, Tivoli, Lotus und Rational legte um 13% zu. Der Gewinn kletterte in der Softwaresparte um satte 54%. Die Margen sind hier mehr als dreimal so hoch im Vergleich zum Hauptsegment TechnologieServices. Dagegen war das Hardwaregeschäft (Systems & Technology) defizitär. In dieser Sparte ist ein Verlust von 170 Mio $ entstanden. IBM konnte aber seinen Marktanteil bei Speicherprodukten ausbauen. Im Serverbereich gingen die Umsätze leicht zurück. Dadurch ist Wettbewerber Hewlett-Packard zum Marktführer aufgestiegen und hat IBM auf Rang zwei verdrängt. Das liegt auch mit dem Produktlebenszyklus von Großrechnern zusammen. IBM will neue Großrechnermodelle vorstellen, daher zögern die Kunden ihre Investitionen in solche Systeme hinaus. Konzernchef Samuel Palmisano zeigte sich mit der starken Geschäftsentwicklung in strategischen Unternehmensbereichen sehr zufrieden. IBM will in den kommenden Quartalen seine Profitabilität verbessern.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
