Exxon Mobil Aktie

Analyse vom

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2011-04-05

Exxon hat im vergangenen Jahr sowohl aus der Öl- und Gasförderung als auch aus der Weiterverarbeitung von Öl in seinen Raffinerien mehr Profit schlagen können. Der Umsatz stieg um 23,4% und der Gewinn um 58%. Die Produktion wuchs dank der XTO-Übernahme und des Starts neuer Gasprojekte in Qatar um 13,1% auf täglich 4,45 Mio Barrel Öläquivalente. Die reine Ölproduktion stieg dagegen nur um 1,5% auf 2,42 Mio Barrel täglich. Auch für Exxon wird es immer schwieriger, neue Ölquellen zu finden, die man auch profitabel ausbeuten kann. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass die Reserveersatzraten immer wieder über 100% liegen. Die aktuellen Projekte befinden sich in Russland, Qatar, Angola, dem Tschad, im Golf von Mexiko und in den USA. Insgesamt ist der Konzern in mehr als 50 Projekten involviert, die sich größtenteils aber noch in einem frühen Stadium befinden. Trotz hoher Investitionen in die Exploration neuer Ölquellen sowie unkonventioneller Projekte wie Ölsand, Schiefer- und Flüssiggas erwirtschaftet Exxon hohe freie Cashflows. Insofern dürfte der Konzern auch in Zukunft massiv eigene Aktien zurückkaufen, zumal sich die Nettoverschuldung in Grenzen hält. Für Exxon spricht zudem die im Vergleich zur Konkurrenz hohe Eigenkapitalrendite von über 20%. Ein Vorteil ist daneben die breite Diversifikation hinsichtlich der geografischen Lage und der Art der Projekte. Andererseits ist Exxon weder günstiger bewertet als vergleichbare Konzerne, noch ist die Umsatzrendite höher.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-10-04
2 Analyse vom 2010-04-06
3 Analyse vom 2009-10-05
4 Analyse vom 2009-04-06
5 Analyse vom 2008-04-07
6 Analyse vom 2007-10-02
7 Analyse vom 2007-04-03
8 Analyse vom 2006-10-02
9 Analyse vom 2006-04-04