Caterpillar Aktie

Analyse vom 2011-02-14

Die gute Auftrags- und Ergebnisentwicklung in den ersten 9 Monaten nahm Schindler zum Anlass, die Jahresgewinnprognose zum 3. Mal anzuheben. In Aussicht gestellt wurde jetzt ein leichter Gewinnanstieg. Wir erwarten 660 Mio SFr und halten langfristig 900 Mio SFr für möglich. Denn der Konzern wird immer profitabler. Dies ist zum einen auf Effizienzverbesserungen und strikte Kostenkontrolle, zum anderen auf das lukrative Wartungsgeschäft zurückzuführen, das einen immer größeren Anteil am Gesamtumsatz ausmacht. Auch in der Kernsparte Aufzüge/Rolltreppen kündigt sich nach zuletzt leicht rückläufigen Umsätzen die Trendwende an. Schon nach 9 Monaten standen Aufträge im Wert von 6,64 Mrd SFr in den Büchern, die 75% des für 2011 geschätzten Spartenumsatzes abdecken. Das organische Wachstum wird Schindler durch Zukäufe zu beschleunigen versuchen, wenn sich Gelegenheiten bieten. Derzeit plant Schindler die Übernahme der kolumbianischen Andino Ascensores. Der Aufzughersteller wird zur Stärkung des Angebots und Vertriebs in Lateinamerika beitragen. Die Branche wächst stärker als erwartet, vor allem in China, Indien und Lateinamerika, wo der Ausbau der Infrastruktur (Flughäfen, Bahnhöfe, U-Bahnen, gewerbliche und Wohngebäude) erst begonnen hat und noch Jahrzehnte andauern dürfte. Bis 2016 könnte das Weltmarktvolumen um 25% auf 43 Mrd $ ansteigen. Zuletzt hatte Schindler einen Großauftrag aus China über die Lieferung von 353 Rolltreppen für 17 Bahnstationen erhalten. Folgeaufträge sind wahrscheinlich.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-08-16

Schindler hat an die überraschend guten Ergebnisse des Jahres 2009 angeknüpft. Im 1. Quartal ist der Umsatz leicht gestiegen, wobei sich das Kerngeschäft mit Aufzügen und Rolltreppen mit 1,95 Mrd SFr stabil entwickelte. Das Wachstum kam von der Tochter ALSO. Der Gewinn ging zwar zurück, im V orjahr fiel aber ein Buchgewinn von 31 Mio SFr an. Bereinigt wuchs der Gewinn um 22%. Die Bestellungen stiegen im Konzern um 6,6% auf 3,22 Mrd SFr, im Kerngeschäft sogar um 7,5% auf 2,14 Mrd SFr, sodass sich hier eine gute Book-to-Bill-Ratio von 1,1 errechnet. Der Auftragsbestand erhöhte sich seit Jahresanfang um 5,5% auf 6,69 Mrd SFr. Die Aufträge entwickelten sich sowohl bei Neuinstallationen als auch bei Modernisierungen und im Service positiv. Der Konzern will dieses Jahr im Kerngeschäft die operative Marge des Vorjahres von 11,6% übertreffen, beim Gewinn wird aber ein leichter Rückgang erwartet. Angesichts der guten Auftragsentwicklung, die sich im 2. Quartal fortsetzte, halten wir diesen Ausblick für zu konservativ. Schindler stattet das höchste Gebäude Chiles mit 109 Aufzügen aus. Zudem liefert der Konzern 76 Fahrtreppen für den neuen Flugsteig A-Plus am Flughafen Frankfurt, wo der A380 künftig abgefertigt wird. Auch am Umbau des Flughafens Berlin-Schönefeld ist Schindler beteiligt. Zudem gehen wir davon aus, dass wegen dieser positiven Auftragslage die für dieses Jahr geplanten Restrukturierungskosten von 60 Mio SFr nicht mehr nötig sind. Insofern erwarten wir einen Gewinnanstieg.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-02-15
2 Analyse vom 2009-08-17
3 Analyse vom 2009-02-16
4 Analyse vom 2008-08-11
5 Analyse vom 2008-02-11
6 Analyse vom 2007-08-14
7 Analyse vom 2007-02-13
8 Analyse vom 2006-08-14
9 Analyse vom 2006-02-14