Alcoa Aktie
Analyse vom 2011-03-14
Wegen Sondereffekten und eines zweiwöchigen Schadens im Hamburger Werk fiel im 1. Quartal 2011 ein operativer Verlust von 21 Mio € an. Im V orjahreszeitraum hatte Aurubis noch ein positives Ergebnis von 47 Mio € erwirtschaftet. Der Schaden am Schwebeschmelzofen belastete das Ergebnis mit rund 10 Mio €. Überraschender war dagegen der zweite Verlustbringer. Eingehende und ausgehende Metalle, für die eine Preisvereinbarung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, wurden zu Bilanzierungszwecken mit Stichtagskursen bewertet. Zum Stichtag der Quartalsbilanz, also am 31. Dezember, markierte der Kupferpreis an der Londoner Börse ein historisches Rekordhoch. Diese Effekte in Verbindung mit hohen Mengen und deutlichen Metallpreissteigerungen sind die wesentlichen Ursachen einer Ergebnisbelastung von rund 50 Mio €. Aurubis hat durch eine Kapitalerhöhung 169 Mio € eingesammelt, die zur Finanzierung des organischen und externen Wachstums verwendet werden sollen. Damit verschafft sich der Konzern zugleich Spielraum für Zukäufe außerhalb Europas. Der Vorstandschef erwägt seit längerem eine Expansion nach Asien oder Südamerika. Bislang gibt es diesbezüglich noch nichts Spruchreifes. Aurubis hält den Quartalsverlust nur für einen einmaligen Ausrutscher. Der Effekt werde sich im Laufe des Jahres wieder ausgleichen, beteuerte eine Sprecherin des Konzerns.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-09-13
Aurubis hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres wieder deutlich mehr verdient. Das Vorsteuerergebnis erreichte 211 Mio €, nach einem Verlust von 8 Mio € im Vorjahr. Unter dem Strich erzielte Aurubis einen Gewinn von 151 Mio €. Der Umsatz kletterte um 50% auf 7,0 Mrd €. Das verbesserte Marktumfeld und die gute Marktpositionierung haben diese Entwicklung nachhaltig unterstützt. In der Sparte Kupferkathoden lag die Produktion mit insgesamt 703.000 Tonnen produzierten Kathoden auf einem Rekordniveau. Die Verarbeitung von Kupferkonzentraten lag mit 1,56 Mio Tonnen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Sparte steigerte den Umsatz um 64% auf 3,83 Mrd €. Die deutliche Umsatzsteigerung beruht im Wesentlichen auf den stark gestiegenen Metallpreisen. Aufgrund der guten Rohstoffversorgung in allen Bereichen konnte die Produktion in der Division Recycling/ Edelmetalle gesteigert werden. Durchsatzund metallpreisbedingt stieg der Umsatz um über 50% auf 2,5 Mrd €. Das EBT erhöhte sich von 24,7 auf 37,1 Mio €. Der wesentliche Grund für die Ergebnisverbesserung liegt im Anstieg der durchschnittlichen Raffinierlöhne für Altkupfer. Der Konzern geht von einer Fortsetzung der guten Geschäftslage auch im 4. Quartal aus. Das Jahresergebnis wird deutlich über dem V orjahr liegen. Dies spiegelt die insgesamt gute Geschäftslage wider.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
