K+S, ehemals Kali+Salz Aktie

Analyse vom 2011-01-17

Die K+S Gruppe hat im 3. Quartal ihre Umsätze um die Hälfte auf 1,06 Mrd € kräftig gesteigert. Das operative Ergebnis konnte auf 108,5 Mio € mehr als verzehnfacht werden. Der Konzern profitierte von der fortgesetzten Belebung der Düngemittelnachfrage im Kerngeschäft. Darüber hinaus präsentierten sich die Salzmärkte in Westeuropa und in Nord- und Südamerika in starker Verfassung. Im Salzgeschäft wurde der Umsatz auf 305,2 Mio € mehr als verdoppelt. Hierzu trug die akquirierte Morton Salt gut 160 Mio € bei. Das operative Ergebnis belief sich auf 31,8 Mio € und lag damit um den Beitrag von Morton Salt über dem Vorjahresquartal. Der Geschäftsbereich Stickstoffdüngemittel erwirtschaftete einen ähnlich hohen Umsatz wie das Salzgeschäft. Zugleich kehrte der Konzern hier in die Gewinnzone zurück. Hintergrund sind die höheren Absatzmengen und die spürbare Erholung der Preise. Der bedeutendste Geschäftsbereich blieb aber das Kali- und Magnesiumgeschäft. Hier kletterte der Umsatz um knapp ein Viertel auf 417,8 Mio €. Der operative Gewinn wuchs um fast die Hälfte auf 79,4 Mio €. Die Preiserhöhung bei Kaliumchlorid wird sich sogar erst ab dem 4. Geschäftsquartal voll auswirken. Zudem soll im Januar die Akquisition der kanadischen Potash One abgeschlossen werden. Der Vorstand hat aufgrund der Geschäftslage seine Prognosen für 2010 angehoben. Der Umsatz wird kräftig auf bis zu 5,0 Mrd € wachsen. Das Ergebnis je Aktie soll sich zwischen 1,95 und 2,10 € belaufen.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-07-19

Die K+S Gruppe hat im 1. Quartal 2010 eine erhebliche Umsatzsteigerung von 43% auf 1,53 Mrd € verzeichnet. Der Gewinn kletterte um satte 61% auf 172,3 Mio €. Der Konzern profitierte von der kräftigen Belebung der Nachfrage und den deutlich höheren Absatzmengen im Kerngeschäft mit Düngemitteln. Dieses Geschäftsfeld umfasst die Kali- und Magnesiumprodukte sowie das Stickstoffdüngemittelgeschäft, das neu strukturiert worden ist. Dabei sind die Hauptaktivitäten der ehemaligen Bereiche „fertiva“ und „COMPO“ in die Gesellschaft K+S Nitrogen gebündelt worden. Das umsatzstärkste Segment der K+S Gruppe war aber der Bereich Salz. In diesem Geschäftsfeld profitierte der Konzern von der Akquisition der nordamerikanischen Morton Salt im Oktober 2009. Durch diese Übernahme ist K+S zum weltweit größten Salzproduzenten aufgestiegen. Allein Morton Salt hat im jüngsten Quartal einen Umsatzbeitrag von 270 Mio € geleistet. Das ist fast die Hälfte im Geschäftsbereich Salz. Der Vorstand zeigte sich sichtlich zufrieden und hob seine Prognose an. Der weltweite Kaliabsatz wird sich im laufenden Geschäftsjahr besser entwickeln als erwartet. Der Konzern rechnet daher für 2010 mit einem spürbaren Umsatz- und Ergebnisanstieg. Das ist auf die Einbeziehung von Morton Salt und auf die geschäftliche Erholung im Düngemittelbereich zurückzuführen. Zudem prüft der V orstand die Veräußerung von „COMPO“ und die Fokussierung aufs Kerngeschäft.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-01-18
2 Analyse vom 2009-07-20
3 Analyse vom 2009-01-19
4 Analyse vom 2008-07-14
5 Analyse vom 2008-01-15
6 Analyse vom 2007-07-17
7 Analyse vom 2007-01-16
8 Analyse vom 2006-07-18
9 Analyse vom 2006-01-16