Heidelbergcement Aktie
Analyse vom 2010-11-15
Intel hat die ersten 9 Monate mit Rekorden bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen und damit seine gesenkten Prognosen getroffen. Besonders gut lief das Geschäft mit Firmenkunden, die wieder verstärkt in neue Computer und Server investieren. Entsprechend hoch war die Nachfrage nach Prozessoren. Für das Schlussquartal hat der Konzern einen Umsatz von rund 11,4 Mrd $ sowie eine Bruttomarge von 67% in Aussicht gestellt. Den Nettogewinn schätzen wir auf 2,3 bis 2,4 Mrd $. Intel erwartet auch im kommenden Jahr im PC-Markt ein zweistelliges Wachstum. Davon soll vor allem die neue Chip-Generation Sandy Bridge für Laptops und Desktops profitieren. Enttäuscht hat zuletzt das Privatkundengeschäft. Grund ist der Erfolg von Tablets wie des iPad von Apple, der auch ohne Strom fressende Intel-Chips auskommt und die Kunden vom Netbook-Kauf abhält. Intel wird sich künftig auch diesem wachstumsstarken Segment widmen. Der Einstieg ist Teil der Konzernstrategie, Märkte außerhalb des klassischen PC- und Server-Geschäfts zu erobern. Im August kündigte Intel die Übernahme von McAfee für 7,7 Mrd $ an. Beide Konzerne wollen neue Sicherheitstechnologien entwickeln: Der Virenschutz von McAfee soll von vornherein in die Hardware, also in die Chips von Intel, eingebaut werden. Wichtig war auch wenig später der Kauf der Handychip-Sparte von Infineon für 1,4 Mrd $. Damit ist Intel künftig auch im boomenden Markt für Smartphones präsent. 2011 dürfte der Kauf 4% zum Gesamtumsatz beitragen und sich im Ergebnis neutral auswirken.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-05-17
Für Intel ist die Krise vorbei. Im traditionell schwachen 1. Quartal erzielte der Konzern Rekorde bei Umsatz und Gewinn. Die vom Markt aufmerksam beobachtete Bruttomarge verbesserte sich von 45,3 auf 63,4%. Intel hatte in der Krise seine Werke modernisiert und kann jetzt günstiger produzieren. CEO Otellini führte das starke Wachstum auf neue Produkte zurück, wie die leistungsstärkeren und energiesparenden Chips auf Basis der 32-Nanometer-Technologie. Daneben profitierte Intel von steigenden IT-Investitionen der Industriekunden, nachdem in den Krisenquartalen lediglich das Endverbrauchergeschäft gestützt hatte. Dem Konzern kam zugute, dass im abgelaufenen Quartal weltweit 84,3 Mio Computer verkauft wurden, rund 27% mehr als im Vorjahr. Besonders der Absatz von Notebooks zog stark an. Mit Blick in die nahe Zukunft ist Intel ebenfalls optimistisch und hat für das 2. Quartal einen Umsatz zwischen 9,8 und 10,6 Mrd $ sowie eine Bruttomarge von etwa 64% vorausgesagt. Dieses Margenziel gilt auch für das Gesamtjahr. Die positive Geschäftsentwicklung sollte sich über 2010 hinaus fortsetzen. Der Konzern verspricht sich einiges von der neuen Generation der Atomchips, die bei den Tablets-Computern zum Einsatz kommen sollen, also in dem Segment, in dem Apple gerade mit dem neuen iPad für Furore sorgt. Schon jetzt ist die Atomchip-Reihe stark gefragt, die in Mini-Laptops und Netbooks zu finden ist. Zudem stößt Intel in neue Geschäftsfelder vor wie Chips für Mobiltelefone oder für die Bordelektronik in Autos.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
