BASF Aktie
Analyse vom 2011-01-17
Bei DuPont laufen die Geschäfte gut. Der Umsatz lag im 3. Quartal um 17% über dem Vorjahreswert. Mit 367 Mio $ lag der Gewinn trotz rückläufigem Pharmageschäft nur leicht unter dem Vorjahreswert von 409 Mio $. Der Konzern konnte in allen Regionen wachsen. Insbesondere nach Materialien für die Photovoltaik und die Halbleiterindustrie bestand eine hohe Nachfrage. Am schwächsten fiel das Wachstum bei Produkten für die Landwirtschaft aus. Die hohen Forschungskosten ließen dieses Geschäftsfeld noch tiefer in die roten Zahlen rutschen. Einen Gewinneinbruch verzeichnete das Pharmageschäft. DuPont steht vor der Herausforderung, die versiegenden Lizenzeinnahmen für die Bluthochdruckmittel Cozaar und Hyzaar kompensieren zu müssen. Das US-Patent lief im April aus und in Kanada läuft es 2013 ab. Die Einnahmen steuern rund 20% (> 1 Mrd $) zum operativen Gewinn bei. Ohne Lizenzeinnahmen beträgt die operative Marge 15%. Das bedeutet für den Konzern, dass er zusätzliche 6 Mrd $ Umsatz generieren muss, um die Patentabläufe zu kompensieren, was einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Eine zusätzliche Belastung stellen die Verbindlichkeiten aus dem stark unterfinanzierten Pensionsfonds dar, die sich auf rund 5,7 Mrd $ belaufen. Der Konzern hat aber die aktuelle Niedrigzinsphase genutzt, um seine V erbindlichkeiten günstig zu refinanzieren. DuPont hat seine Gewinnprognose zum 3. Mal in Folge angehoben und peilt einen Gewinn pro Aktie (GpA) vor Sonderposten von 3,1 $ an.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
Analyse vom 2010-07-19
DuPont lässt seinen Ende 2009 angekündigten und ambitionierten Worten Taten folgen. Im Auftaktquartal konnte der Konzern dank einer hohen Nachfrage aus Asien und Preiserhöhungen seinen Gewinn mehr als verdoppeln. Das Umsatzwachstum belief sich auf 23% und umfasste alle Regionen und Segmente, die jetzt alle wieder in der Gewinnzone sind. Insbesondere bei Materialien für die Photovoltaik- und Halbleiterindustrie, aber auch bei Veredlungsprodukten für die Automobilindustrie zog die Nachfrage deutlich an. Nach dem starken Auftakt hat DuPont seine Ergebnisziele für 2010 aufgrund des höher als erwarteten Umsatzwachstums nach oben korrigiert. Der Gewinn pro Aktie soll 2,5 bis 2,7 $ betragen. Zuvor war man von 2,15 bis 2,45 $ ausgegangen. Damit dieser Ergebniszuwachs auch nachhaltig ist und nicht nur aus der verbesserten Kosteneffizienz resultiert, ist DuPont auf Innovationen angewiesen. Vielversprechende Aktivitäten sind unter anderem: 1. die Photovoltaik. Erzielte man 2009 noch 550 Mio $ Umsatz in diesem Bereich, sollen es 2014 bereits 2 Mrd $ sein. Und 2. das Agro/Ernährung-Geschäft; es war in der jüngsten Vergangenheit für den Löwenanteil an Produktinnovationen verantwortlich und konnte seine Ertragskraft steigern. Hier sehen wir DuPont gut positioniert, um von den erforderlichen Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft zu profitieren.
Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”
