adidas-Salomon Aktie

Analyse vom 2011-02-14

K-Swiss bekommt die Absatzprobleme nicht in den Griff. Im 3. Quartal 2010 hat das Unternehmen 720.000 Paar Schuhe weniger verkauft als in der V orjahresperiode. Das hatte erneut gravierende Auswirkungen auf den Umsatz, der um rund 13% auf 61,6 Mio $ rückläufig war. Vergleicht man das 3. Quartal 2006 mit dem 3. Quartal 2010, dann hat sich der Umsatz mehr als halbiert und ein Umkehrtrend ist momentan nicht in Sicht. Es half auch nicht, dass Mirinda Carfrae, Andreas Raelert und Julie Dibens den jeweils ersten, zweiten und dritten Platz in K-Swiss Schuhen und Bekleidung beim 32sten Ford Ironman World Championship in Hawaii gewonnen haben. Im Performance- und Lifestyle-Segment genießt K-Swiss bei den Sportlern zwar hohes Ansehen, als Umsatzbringer ist das Segment jedoch immer noch zu klein. Aufwärts ging es beim durchschnittlichen Großhandelspreis pro Paar Schuhe, der um 11,8% auf 27,46 $ gesteigert werden konnte. Auf dem Vormarsch befindet sich auch die Bruttomarge, die von 37,2 auf 40,7% verbessert wurde. Spitzenwerte von knapp 50% dürfte K-Swiss vorerst nicht mehr erreichen. Aufgrund der schlechten Umsatzentwicklung und höherer Kosten fiel unterm Strich ein Verlust von 28 Mio $ an – der 10. Quartalsverlust in Folge. Wenn man bedenkt, dass K-Swiss jahrelang ohne großartige Werbung ausgekommen ist, dann hat jetzt endlich ein Umdenken eingesetzt.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”


Analyse vom 2010-08-16

Bei K-Swiss läuft es einfach nicht mehr rund. Seit 5 Jahren bekommt das Unternehmen den rückläufigen Umsatz nicht in den Griff und ist im Geschäftsjahr 2009 sogar in die roten Zahlen gerutscht. Auch das 1. Quartal 2010 war erneut schwach. In den Hauptmärkten USA und EMEA war der Umsatz um 21% bzw. über 12% rückläufig. Lediglich in den anderen Regionen konnte der Umsatz leicht gesteigert werden. Der Gesamtumsatz fiel um 11% auf rund 66 Mio $. Ursache dafür war der stark rückläufige Absatz auf 1,85 Mio Paar Schuhe. In der Vergleichsperiode wurden noch 2,6 Mio Paar Schuhe abgesetzt. Den höchsten Einbruch verzeichnete mit rund 34% die Kategorie Lifestyle. Positiv sehen wir den Anstieg der durchschnittlichen Großhandelspreise pro Paar Schuhe um 14,1% auf 27,21 $. Auf dem Vormarsch befindet sich auch wieder die Bruttomarge, die von 38,2 auf 43,5% verbessert werden konnte. Nachdem der Auftragseingang leicht anzog, wird KSwiss Probleme mit der Auslieferung bekommen. Eine Schuhfabrik in Thailand hat im April geschlossen, sodass rund 700.000 Paar Schuhe auf die zwei verbleibenden Fabriken verteilt werden müssen. Um mit Werbung das Geschäft zu beleben, wurde der Tennisspieler und derzeitige Nr. 18 der ATP World Tour Gael Monfils unter Vertrag genommen. Im Rahmen des mehrjährigen Vertrages wird Monfils die Schuhe und Kleidung von K-Swiss repräsentieren.

Mit freundlicher Genehmigung der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG und “Die Aktien Analyse.”

ältere Analysen:

Nr. Erscheinungsdatum
1 Analyse vom 2010-02-15
2 Analyse vom 2009-08-17
3 Analyse vom 2009-02-16
4 Analyse vom 2008-08-11
5 Analyse vom 2008-02-11
6 Analyse vom 2007-08-14
7 Analyse vom 2007-02-13
8 Analyse vom 2006-08-14
9 Analyse vom 2006-02-14